“Super”, vermutet eine Freundin, “wenn Du über Einrichtungsgegenstände oder auch Hotels schreibst, dann stellen die Unternehmen doch Möbel und Unterkunft kostenlos zur Verfügung.” Ganz so einfach ist es glücklicherweise nicht. Denn anders als bei Rezensionsexemplaren, die kostenlos (und manchmal ungefragt) versandt werden und die man dennoch nicht alle lesenswert finden muss, würden hiermit Werte zur Verfügung gestellt, die das Honorar überschreiten und den einen oder anderen Verfasser doch mehr oder weniger bewusst beeinflussen könnten. Seien Sie also ruhig etwas kritisch, wenn ein Redakteur bei Ihnen anruft und Ihren Service oder Ihr Produkt testen will. Fragen Sie lieber einmal mehr nach: “Die meisten Vergleichstest”, sagt Spiegel Netzwelt Ressortleiter Frank Patalong, “sind keine, weil die Kriterien nicht objektiv sind.” Patalong spricht lieber von Rezensionen, wenn er eine Webseite oder Hardware ausprobiert. Da schwingt gleich schon im Begriff ein wenig Subjektivität mit. Wirkliche Vergleichstest, das schaffen vielleicht die Stiftung Warentest, das Fraunhofer Institut oder die c’t. Sie kündigen ihr Vorhaben gewiss nicht an, um Sonderbehandlungen zu vermeiden, und lassen ein Labor und einen Rechner Messungen und Zwischenergebnisse festhalten. den ganzen Artikel lesen »
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