So ein bisschen Pressetext schreiben und losschicken, das kann doch jeder, denkt sich der Gründer und setzt im Etat für die Pressearbeit die Ziffer Null ein. Dabei unterschätzt er die Zeit, die er für die Kontaktanbahnung, Themenfindung und -aufbereitung benötigt. “Was 150 Euro für ein paar Anrufe”, hinterfragt ein Management-Trainer den Kostenvoranschlag. Wenn es mit ein, zwei Anrufen getan wäre, bräuchte man nicht Tausende von PR-Agenturen, die ihre Verteiler und damit langfristig aufgebaute Kontakte hüten wie einen Schatz. Die Rechnung, die viele Gründer anstellen: Eine Anzeige kostet Geld und hat nicht immer die gleiche Wirkung wie eine redaktionelle Berichterstattung. Die Gegenüberstellung Reklame-objektive Wahrheit ist zwar weit übertrieben, aber natürlich ist da ein Unterschied. Das eine ist eine Auftragskommunikation, das andere nicht. Das ist ein gewaltiger Unterschied, der viel mehr Geduld, Sachlichkeit und journalistisches Denken erfordert. den ganzen Artikel lesen »
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