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	<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:26:17 +0000</pubDate>
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		<title>Bloggen oder Bluffen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[automatische Signatur]]></category>

		<category><![CDATA[Banalitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Blog-Vermarktung]]></category>

		<category><![CDATA[Ein-Wort-Antworten]]></category>

		<category><![CDATA[Mehrwegverwertung]]></category>

		<category><![CDATA[Push-Newsletter]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media Zauberwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Schulfreundin schickt mir eine Postkarte aus Neuseeland mit der Blogadresse suddenlyspring.tumblr.com. Ich denke, noch ein ermüdender Reiseblog mehr. Dazu kommt der Medienbruch, die Adresse von der Postkarte ins Netz zu übertragen. Ich beschließe: &#8220;Später&#8221;. Später ruft die Freundin an, sie ist zurück, ein Treffen wird vorgeschlagen. &#8220;Aber Fotos habe ich nicht, die gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schulfreundin schickt mir eine Postkarte aus Neuseeland mit der Blogadresse <a title="Blog Neuseeland" href="http://suddenlyspring.tumblr.com">suddenlyspring.tumblr.com</a>. Ich denke, noch ein ermüdender Reiseblog mehr. Dazu kommt der Medienbruch, die Adresse von der Postkarte ins Netz zu übertragen. Ich beschließe: &#8220;Später&#8221;. Später ruft die Freundin an, sie ist zurück, ein Treffen wird vorgeschlagen. &#8220;Aber Fotos habe ich nicht, die gibt es auf dem Blog.&#8221; Ach ja, dann schaue ich doch mal rein. Es sind nur Fotos, sehr schöne dazu, mit knapper Unterschrift. Schön gemacht!</p>
<div id="attachment_798" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2012/02/tumblr_lvkjswuylv1r3kn0zo1_5001.jpg"><img class="size-medium wp-image-798" title="Neuseeland Bilderblog Birgit" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2012/02/tumblr_lvkjswuylv1r3kn0zo1_5001-300x168.jpg" alt="Neuseeland Bilderblog" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Neuseeland Bilderblog</p></div>
<p class="MsoNormal">Wie macht man eigentlich einen Blog bekannt? Ein Freund verschickt immer ganz schnell und immer ganz knapp &#8220;Ein-Wort-Antworten&#8221;, Mails manchmal mit nichts weiter als einem Smiley. Umso länger ist dann seine automatische Signatur: Name, Beruf, Link auf Facebook, Twitter, Google+, Xing, Wikipedia und Youtube. Dann natürlich noch Adresse, Telefon und eigene Homepage. Wow, denke ich, muss der Mann Zeit haben. Das ist natürlich Blödsinn. Mehrwegverwertung, lautet das Social Media Zauberwort. Oder wie Polizeiverhandler Matthias Schranner, mit dem ich mal ein Interview zum Thema  <a title="Verhandlungsführung im Team" href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article896503/Der-Gute-und-der-Boese.html">Verhandlungführung im Team</a> geführt hatte, in einem Newsletter schreibt:</p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 460.6pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt;" width="614" valign="top">
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 9pt; font-family: Arial;">Wie Sie von meinen bisherigen Blogeinträgen wissen, darf   zu keiner Zeit in einer Verhandlung eine Drohung ausgesprochen werden. Eine   gute Wirkung erzielt jedoch eine Warnung&#8230;</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Formulierung zeugt von Selbstbewusstsein. Wenn sie auch leicht zu durchschauen ist: Läse jeder den Blog, wäre der Push-Newsletter wohl gänzlich überflüssig. Ich kann mich übrigens nicht erinnern, den Newsletter abonniert zu haben. Aber das ist noch mal ein anderes Thema. Ich gebe zu, ich habe Probleme damit zu posten und zu pushen, was das Zeug hält. Dass es jetzt hier vor meinem Fenster wunderbar schneit oder ich eine Wand in der Küche lila streichen möchte, zum Mittag Kartoffeln mit Senfsoße esse, nein, das werden Sie von mir nicht zu lesen bekommen. Dann schweige ich lieber und bleibe unsichtbar. Obwohl mir Social Media Experten versicherten, dass es auf solche Banalitäten die meisten Rückmeldungen gäbe. Nun gut, jeder hat halt das Netzwerk, das er verdient.</p>
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		<title>War einmal ein Bumerang</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2012/01/16/war-einmal-ein-bumerang/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Bumerang]]></category>

		<category><![CDATA[Fettnäpfchen]]></category>

		<category><![CDATA[Floskeln hinterfragen]]></category>

		<category><![CDATA[nachplappern]]></category>

		<category><![CDATA[Peinlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Quantensprung]]></category>

		<category><![CDATA[Verherrlichung]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalisten sollten ja eigentlich mit Sprache umgehen können, diese hinterfragen und sehr bewusst wählen. Sollte man meinen. Dennoch bin ich da gerade so richtig ins Fettnäpfchen getreten. Ja,  mit genau so einer Redewendung, die man nicht wirklich hinterfragt und einfach dumm nachplappert: Ich hatte in einem Online Bericht über einen Ausflug von Mittelstufenschülern in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten sollten ja eigentlich mit Sprache umgehen können, diese hinterfragen und sehr bewusst wählen. Sollte man meinen. Dennoch bin ich da gerade so richtig ins Fettnäpfchen getreten. Ja,  mit genau so einer Redewendung, die man nicht wirklich hinterfragt und einfach dumm nachplappert: Ich hatte in einem Online Bericht über einen Ausflug von Mittelstufenschülern in die <a title="Master der Erkenntnis" href="http://initiative-nat.de/kooperationsberichte/master-der-erkenntnis">Teilchenphysik</a> von einem &#8220;Quantensprung der Erkenntnis&#8221; gesprochen und das positiv gemeint.  Während die Schüler am Beginn ihrer Exkursion vorgaben, kaum etwas von dem Thema zu kennen, konnten sie am Ende Daten Ereignissen zuordnen, Quizfragen richtig beantworten und bekamen dafür alle ein &#8220;Master&#8221; Zertifikat ausgehändigt. (Ein Titel, den die Veranstalter besser auch mal hinterfragen sollten). Ein aufmerksamer Physiklehrer unterrichtete mich dann allerdings davon, dass es nicht ganz so positiv rüberkam, wie es gemeint war:</p>
<blockquote><p><em>Ein Quantensprung ist die kleinste physikalisch mögliche Veränderung (wenn das die vielen Politiker ahnen würden, die diese Formulierung so gern missbrauchen). <img src='http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p></blockquote>
<p>Der Hinweis, dass es vielen (Politikern) so geht, macht es nicht besser. Es geht ja gerade darum, dass wir Journalisten die Floskeln der Politiker nicht für bare Münze weiter verkaufen: Den hochnotpeinlichen Spruch von Christian Wulff (ich höre Sie schon stöhnen, nicht der schon wieder - doch, denn während die Kriegserklärung an die Bild ja in aller Munde war, ist das hier fast untergegangen): Wulff äußerte beim Neujahrsempfang für seine MItarbeiter die Hoffnung, &#8220;<a title="Stahlgewitter" href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1258958">dass dieses Stahlgewitter bald vorbei ist.</a>&#8220;  Doch der Begriff ist ein Fehltritt und macht Gänsehaut: Stahlgewitter steht für das gleichnamige Buch Ernst Jüngers, das rauschhaft Fronterlebnisse aus dem Ersten Weltkrieg verherrlicht und ist eines Bundespräsidenten nun wahlich nicht würdig. Und schlimmer und peinlicher noch als der &#8220;Zoon politikon&#8221;, als der sich angeberisch von Guttenberg in dem viel zitierten Zeit-Interview selbst bezeichnet hatte; ein Interview, das sich auch als Bumerang erweisen sollte, wie <a title="Karasek" href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article2114271/Altgriechisch-auf-Gutsherrenart.html">Karasek</a> in seiner Abendblatt-Glosse trefflich geäußert hat:</p>
<blockquote><p><em>Ein Zoon politikon ist nicht etwa ein politischer Mensch, sondern einfach der Mensch an sich,  als geselliges Wesen, jemand, der wie Schaf und Mensch am liebsten in der Herde lebt. </em></p></blockquote>
<p>Was lernen wir daraus: Etwas bescheidener, bodenständiger und bewusster kommunizieren wir auf jeden Fall besser&#8230;</p>
<div id="attachment_789" class="wp-caption alignnone" style="width: 256px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/3480700-p-590_450.jpg"><img class="size-medium wp-image-789" title="Botschaften bewusst machen" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/3480700-p-590_450-246x300.jpg" alt="Botschaften bewusst machen" width="246" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Botschaften bewusst machen</p></div>
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		<title>Weihnachten im Wartezimmer</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 15:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Aufschub]]></category>

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		<category><![CDATA[Vertrödeln]]></category>

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		<category><![CDATA[Zeitdiebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es weihnachtet sehr in der AEZ Bäckerei Dat Kornhus. Aber ich habe Glück, nur eine Kundin steht vor mir. Die allerdings nimmt sich alle Zeit der Welt: Blätterteig-Rohlinge für die Weihnachtspastete. &#8220;Aber die eine ist ja schon kaputt. Kann ich die billiger haben?&#8221; Nix da, aber die Kundin nimmt doch alle vier. &#8220;Aber bitte so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es weihnachtet sehr in der AEZ Bäckerei Dat Kornhus. Aber ich habe Glück, nur eine Kundin steht vor mir. Die allerdings nimmt sich alle Zeit der Welt:<span id="more-778"></span> Blätterteig-Rohlinge für die Weihnachtspastete. &#8220;Aber die eine ist ja schon kaputt. Kann ich die billiger haben?&#8221; Nix da, aber die Kundin nimmt doch alle vier. &#8220;Aber bitte so verpacken, dass ich die auch transportieren kann, noch eine Tüte extra.&#8221; Dann noch einen Weihnachtsstollen, aber ohne Rosinen. &#8220;Welchen haben Sie da? Und was kostet der? Und dieser hier?&#8221; Ich trete von einem Bein zum anderen, nicht dass ich gar keine Zeit hätte, ich will diese nur nicht hier an diesem Tresen ohne Tageslicht verbringen. Die Verkäuferin zieht jetzt mit der Kundin zu einer anderen Ecke, zu den Schnittstollen. Na toll, ich will doch nur ein einziges kleines Brot, das passende Kleingeld habe ich schon in der Hand, der Einkauf würde nicht mal zwanzig Sekunden dauern, wenn ich denn mal dran käme. Ich wende mich an die zweite Verkäuferin, die gerade eine Kundin mit Schnittbrot versorgt hat. &#8220;Ich hätte gerne ein Herzikus&#8221;, sage ich und reiche ihr die 2,30 Euro. Sie schaut mich streng an: &#8220;Ich mache nur Schnittbrot&#8221;.</p>
<p>Okay, dann eben nicht. Ich habe dann einen anderen Bäcker gewählt. Im AEZ gibt es gefühlte zehn davon. Ich habe gar nichts gegen Prinzipien. Wenn man sie da aufrechterhält, wo sie Sinn machen und fallen lässt, wo es bessere Alternativen gibt. Der Broteinkauf hätte nicht mehr als zwanzig Sekunden gedauert und niemand hätte etwas gegen diese kleine Flexibilisierung gehabt. Und falls Sie neben Backwaren auch noch ein Geschenk suchen, empfehle ich &#8220;Glückskinder&#8221; von Hermann Scherer. Der Autor ist ein ganz und gar ungeduldiger Mensch und er sagt auch warum: &#8220;Dieses Leben ist keine Generalprobe. Es ist die einzige Gelegenheit.&#8221; Folglich mag Scherer nicht warten, nicht vertrödeln und nicht verschieben. &#8220;Der Aufschub ist der Dieb der Zeit.&#8221; Übrigens auch für Verkäufer sehr zu empfehlen&#8230;</p>
<div id="attachment_780" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/51qr6wjvszl_bo2204203200_pisitb-sticker-arrow-clicktopright35-76_aa300_sh20_ou03_.jpg"><img class="size-medium wp-image-780" title="Glückskinder " src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/51qr6wjvszl_bo2204203200_pisitb-sticker-arrow-clicktopright35-76_aa300_sh20_ou03_.jpg" alt="Geschenkidee für Glückskinder und solche, die es werden wollen" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Geschenkidee für Glückskinder und solche, die es werden wollen</p></div>
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		<title>Deutsche Rentenversicherung toppt Schilda</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2011/12/16/deutsche-rentenversicherung-toppt-schilda/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Im Verhinderungsfalle wird der Widerspruchsführer gebeten, dies mitzuteilen&#8221;, lautet der Titel des Sprachführers, mit denen die Autoren Hans Fluck und Michaela Blaha zeigen wollen, wie man das Amtsdeutsch erfolgreich entbürokratisieren kann. In der Deutschen Rentenversicherung scheint der Ratgeber noch keine Leser gefunden zu haben. Leider! Dabei ist es weniger die Amtssprache als die Bürokratie, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Im Verhinderungsfalle wird der Widerspruchsführer gebeten, dies mitzuteilen&#8221;, lautet der Titel des <a title="Sprachführer" href="http://www.herder.de/buecher/wissen_unterhaltung/detailseiten/Im-Verhinderungsfalle-wird-der-Widerspruchsfuehrer-gebeten-dies-mitzuteilen.5991.html?sort=3&amp;query_start=&amp;tb=0">Sprachführers,</a> mit denen die Autoren Hans Fluck und Michaela Blaha zeigen wollen, wie man das Amtsdeutsch erfolgreich entbürokratisieren kann. In der Deutschen Rentenversicherung scheint der Ratgeber noch keine Leser gefunden zu haben.<span id="more-772"></span> Leider! Dabei ist es weniger die Amtssprache als die Bürokratie, die mir zu schaffen macht. Es geht um zwei Jahre, in denen ich ganz überwiegend meine Tochter erzogen habe und daher zwar viel zur allgemeinen Rentenversicherung beigetragen, aber wenig in meine eingezahlt habe. Da die Geburt des Kindes und damit der Mutterschutz schon im Versicherungsverlauf verzeichnet sind, eigentlich nichts weiter als ein kurzer Zusatz, der schnell erledigt sein sollte. Denkste! Die Rentenversicherung schickt mir Formular um Formular: Vordruck 805, den Zusatzfragebogen zur Kindererziehung beispielsweise. Immerhin nur drei Seiten lang, aber auch den V800 Antrag auf Feststellung von Kindererziehungszeiten (acht Seiten), V 810 die Erläuterung dazu, V820 Erklärung über die Zuordnung der Kindererziehungszeit&#8230; Weil aber der eigentlich wichtige &#8220;Fragebogen zu Änderungen seit der letzten Kontenklärung V300&#8243;, fehlt, bekomme ich das Ganze noch einmal mit der Post: Insgesamt 20 Formulare, mit Schnitt 4 bedruckten Doppelpapierbogen macht 160 Seiten Papier! Muss man erst einen ganzen Wald fällen, um in Deutschland mitzuteilen, dass man zwei Jahre lang sein Kind erzogen hat. Online wohl gemerkt geht das im Jahr 2011 bei der Deutschen Rentenkasse nicht, jedenfalls nicht für den alles entscheidenden V300. Auf jede Seite soll ich oben meine Versicherungsnummer mit 16 Stellen per Hand eintragen und Fragen beanworten wie: Haben Sie &#8230; Zeiten einer Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit während des Bezuges einer Rente oder Versorung vor Erreichen der für eine Altersrente maßgeblichen Altersgrenze zurückgelegt? Sorry, ich bin nur eine arme Mitbürgerin, bitte sprechen Sie doch mit mir Deutsch! Oder: Waren Sie zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr mindesten einen Kalendermonat krank? Okay, das ist kürzer formuliert, die Frage verstehe ich schon, aber wissen Sie, wie lange das für mich zurückliegt?! Ich fürchte, das wollen Sie gar nicht wissen - die Rentenversicherung aber weiß es längst, die hat doch alle meine Daten schon!</p>
<div id="attachment_773" class="wp-caption alignnone" style="width: 180px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/0002201138_0001_170.jpg"><img class="size-medium wp-image-773" title="0002201138_0001_170" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/0002201138_0001_170.jpg" alt="Geheimnisse des Amtsdeutschen amüsant entschlüsselt " width="170" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">Geheimnisse des Amtsdeutschen amüsant entschlüsselt </p></div>
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		<title>Alle Jahre wieder - Buchvermarktung</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2011/12/06/exkurs-alle-jahre-wieder-buchvermarktung/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 21:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

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		<category><![CDATA[Reisezeit]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media Hebel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer soll das alles lesen? In den Redaktionen von Tageszeitungen, Wirtschaftspresse oder General Interest stapeln sich in diesen Tagen Exposés, Texte und ganze Bücher. Die Geschäftsführerin des Wirtschaftsmagazin brand eins schreibt mir:




Gerade vor   Weihnachten werden Redaktionen so mit Buch- und Textlieferungen zugeballert,   als gäbe es kein Morgen mehr. Und lesen? Nein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer soll das alles lesen? In den Redaktionen von Tageszeitungen, Wirtschaftspresse oder General Interest stapeln sich in diesen Tagen Exposés, Texte und ganze Bücher. Die Geschäftsführerin des Wirtschaftsmagazin brand eins schreibt mir:</p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 460.6pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt;" width="614" valign="top">
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Calibri;">Gerade vor   Weihnachten werden Redaktionen so mit Buch- und Textlieferungen zugeballert,   als gäbe es kein Morgen mehr. Und lesen? Nein, das schafft man nicht – es ist   schon schwer, auch nur den Überblick zu behalten. </span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-762"></span>Weil aber ab September so viele PR-Agenturen, Verlage und Erstlingsautoren ihre große Chance im Weihnachtsgeschäft wittern, belagern Sie die Redaktionen mehr oder weniger professionell. Mehr: der Redakteur bestellt ein Rezensionsexemplar, was aber noch lange nicht bedeutet, dass er das Buch auch liest, geschweige denn etwas daraus macht. Weniger: er lehnt dankend ab, Thema passt leider nicht oder war gerade schon im Blatt - was man irgendwie immer so drehen kann.</p>
<p>Aber wie kriegt man es jetzt ab, das Stück Kuchen vom großen Weihnachtsgeschäft? Kommt ein wenig auf das Buch an, würde ich sagen. Tipps &#8220;Weihnachtsbücher für Nichtleser&#8221; habe ich gerade heute im Radio gehört. Den gleichen Schmarren gab es genau <a title="Bücher für Nichtleser" href="http://www.ndr.de/kultur/literatur/buchtipps/weihnachtsbuecher153.html">vor einem Jahr </a>schon mal, mit ähnlich überflüssigen Büchern. Wenn Sie lieber ein Buch schreiben wollen, das gelesen statt verschenkt werden soll, wählen Sie die Nische, das fleischhaltige Kochbuch für den Mann oder den Erziehungsratgeber für den Umgang mit den Allerkleinsten. (Gibt es natürlich auch alles schon, braucht man aber immer wieder neu). Wenn Sie aber einer klassischen Karriereratgeber haben, Typ &#8220;wie komme ich beruflich voran&#8221;, dann veröffentlichen Sie zum Anfang und nicht zum Ende des Jahres und vermarkten zum Sommer, Reisezeit gleich Lesezeit. Auch keine neuartige Erkenntnis, aber wenn Sie dann noch alle Social-Media-Hebel in Bewegung setzen, können Sie über Facebook (eigene Seite, Buchverlosungen unter den I-like-Kontakten), Amazon (&#8221;Schreiben Sie mir bloß keine Mail, lieber eine Bewertung auf Amazon&#8221;) und gute Blogeinträge (also besser und regelmäßiger als diese hier) mitunter sehr viel Publicity erzielen. (Ich kenne sogar einen Autor, der es darüber auf Platz eins bei Amazon geschafft hat, ist aber auf jeden Fall kein Anfänger). Schließlich: Lernen Sie von Print-Profis! <a href="http://derkontakter.de/nachrichten/medien/general_interest_auf_papier_ist_mausetot">Erfolg hat, wer gegen den Trend entwickelt</a>, sagt beispielsweise der Journalist und <a title="Blogger Wrede" href="http://www.stern.de/blogs/der-getrennte-papi/about/">Blogger</a> Andreas Wrede. Als &#8220;Max&#8221;-Macher (seit 1991) hat er sich einen Namen gemacht, nicht als Abwickler (2008). Man muss halt rechtzeitig das sinkende Schiff verlassen, auch wenn sich nicht jede Insel (Zeitschrift <a title="Rich Aus" href="http://www.welt.de/lifestyle/article1436701/Luxus_Magazin_Rich_geht_das_Geld_aus.htmlnnte-papi/about/">&#8220;Rich&#8221;</a>) als Rettung erweist. Aber das ist wohl ein anderes Thema.</p>
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		<title>Medienmotor, dritter Gang: Vom Betreff zum Treffer</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2011/11/16/medienmotor-dritter-gang-vom-betreff-zum-treffer/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Essay]]></category>

		<category><![CDATA[Freiheit der Medienvertreter]]></category>

		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Elftklässler eines Hamburger Gymnasiums sollen ein dreieinhalbseitiges Essay in Philosophie abliefern. Die Aufgabenstellung lautet:






Beschreibe   Energie im Spannungsfeld zwischen Ethik und Politik. Also in Bezug auf   Freiheit. Energie im Sinne der physischen Ressourcen.




 Was soll das, fragen Sie? Genau das haben die Oberstufenschüler auch gefragt. Pech nur: die Philosophie-Schüler hatten keine Wahl. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elftklässler eines Hamburger Gymnasiums sollen ein dreieinhalbseitiges Essay in Philosophie abliefern. Die Aufgabenstellung lautet:</p>
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<p><!--[endif] --></p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 460.6pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt;" width="614" valign="top">
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-family: Calibri;">Beschreibe   Energie im Spannungsfeld zwischen Ethik und Politik. Also in Bezug auf   Freiheit. Energie im Sinne der physischen Ressourcen.</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span>Was soll das, fragen Sie? Genau das haben die Oberstufenschüler auch gefragt. <span id="more-753"></span>Pech nur: die Philosophie-Schüler hatten keine Wahl. Wer das Essay nicht, mangelhaft oder ungenügend abliefert, bekommt die entsprechenden Noten. Die Abnehmer Ihrer Botschaften aber sind wirklich frei. Und sie bekommen eine Flut von Angeboten. Wenn Sie da nicht untergehen wollen, müssen Sie es einfach anders machen als Ihre Mitbewerber: packend, professionell, persönlich. Machen Sie sich die Mühe und schauen Sie, mit wem Sie es zu tun haben. Nehmen Sie direkten Kontakt auf. Machen Sie es nicht zu kompliziert.<a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/denker.gif"><img class="size-medium wp-image-754" title="Denker-Maskottchen einer Gesamtschule" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2011/11/denker.gif" alt="Denker-Maskottchen einer Gesamtschule" width="200" height="214" /><br />
</a></p>
<p>Wir leben in einer Zeit des Überangebots. Auf jeden Fall an Nachrichten und Informationen. Und weil die tägliche Flut von Tweets, Facebook- und Blogposts kaum noch zu überblicken ist, gibt es Dienstleister, die sowohl die Relevanz von Meldungen und Posts für Unternehmen, aber auch für Medien analysieren. Subunternehmer im Filmgeschäft oder Hörfunk beispielsweise, Redaktionsassistenten oder Office Manager. An der Redaktion dieser Medienvertreter können Sie schon eine Menge ablesen und lernen: Sind Ihr Betreff und Ihr Thema nicht medientauglich, disponieren Sie um, aber legen Sie auf keinen Fall die Hände in den Schoß oder an die Denkerstirm.</p>
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		<title>Medienmotor, zweiter Gang: Expertise vermarkten</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2011/10/27/medienmotor-zweiter-gang-expertise-vermarkten/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 20:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Abdruck von Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt haben Sie also Ihre Pressemitteilung verfasst. Sehr schön! Und schicken diese über den selbstgebauten oder gekauften Verteiler, nutzen vielleicht sogar kommerzielle Dienste wie ots oder ddp direct - und wundern sich. Darüber, dass Sie Ihre Pressemitteilung gar nicht oder nur in überarbeiteter Form online und gedruckt wiederfinden. Mit Verlaub, aber sollte das so sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt haben Sie also Ihre Pressemitteilung verfasst. Sehr schön! Und schicken diese über den selbstgebauten oder gekauften Verteiler, nutzen vielleicht sogar kommerzielle Dienste wie ots oder ddp direct - und wundern sich. Darüber, dass Sie Ihre Pressemitteilung gar nicht oder nur in überarbeiteter Form online und gedruckt wiederfinden. <span id="more-745"></span>Mit Verlaub, aber sollte das so sein, zeugt es nicht gerade von einem echten (demokratischen) Verständnis der Medien. Ein guter Journalist muss Ihre Meldung prüfen, überarbeiten, in größere Zusammenhänge stellen, sonst ist er keiner. Aber vielleicht passiert ja jetzt etwas anderes, so heute bei meinem Kunden geschehen: Man nimmt sie wahr und Ihre Expertise ernst - und bittet um ein kurzes Gespräch. Nicht hundertprozentig auf Ihre Pressemitteilung, aber immerhin auf Ihr Unternehmen und den Markt bezogen. Vielleicht sogar überregional, von einer renommierten Tageszeitung. Was aber sagt mein Kunde:</p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none; height: 22px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="624">
<tbody>
<tr style="height: 29.45pt;">
<td style="width: 455.85pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; height: 29.45pt;" width="608" valign="top">Was ein Interview heute noch? Was soll mir das schon bringen? Nein, davon will ich mich nicht hetzen lassen. Ich habe hier noch so viel auf dem Zettel.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ganz ehrlich: Eine Tageszeitung hat nun einmal bei aktuellen Themen keinen wochenlangen Vorlauf und das ist gut so. Das mag gerade zeitlich bei Ihnen überhaupt nicht passen, dann sagen Sie es am besten gleich. Aber wenn es irgendwie geht, sollten Sie den Dienstleistungsgedanken auch gegenüber der Presse ernst nehmen und einfach mal die Brille des anderen einnehmen. Der will Sie nicht hetzen, sondern fragt bei Ihnen an, weil er gerade ein aktuelles Thema bearbeitet und sich von Ihnen dazu einen weiterführenden Beitrag erhofft. Damit sind Sie für diese Geschichte Experte und Zitatgeber, aber keinesfalls Gejagter. Sie dürfen stolz darauf sein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienmotor, erster Gang: Phantasie statt Phrase</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2011/09/27/medienmotor-erster-gang-bleiben-sie-im-klaren/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 07:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>

		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

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		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Phantasie statt Phrase]]></category>

		<category><![CDATA[pressemitteilungstauglich]]></category>

		<category><![CDATA[W-Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gelobt worden. Indirekt durch die Pressestelle eines Hamburger Konzers. Der zuständige Mitarbeiter änderte meine Pressemitteilung von schwarz auf halbrot und strich einen von mir angefeaturten Part im zweiten Teil einer Pressemitteilung ersatzlos. Begründung:



Dieser   Satz ist nicht sehr pressemitteilungstauglich.



Das wiederum veranlasste meinen Kunden zu der Aussage:





Das   meine ich ja. Unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Ich bin gelobt worden. Indirekt durch die Pressestelle eines Hamburger Konzers. Der zuständige Mitarbeiter änderte meine Pressemitteilung von schwarz auf halbrot und strich einen von mir angefeaturten Part im zweiten Teil einer Pressemitteilung ersatzlos. Begründung:</p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none; height: 22px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="624">
<tbody>
<tr style="height: 29.45pt;">
<td style="width: 455.85pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; height: 29.45pt;" width="608" valign="top">Dieser   Satz ist nicht sehr pressemitteilungstauglich.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span id="more-729"></span>Das wiederum veranlasste meinen Kunden zu der Aussage:</p>
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<p><!--[endif] --></p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none; height: 20px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="611">
<tbody>
<tr style="height: 29.45pt;">
<td style="width: 455.85pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; height: 29.45pt;" width="608" valign="top">Das   meine ich ja. Unsere Pressemitteilungen lesen sich so anders als in der Branche üblich. Irgendwie flüssiger.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Vermutlich war es ja gar nicht so gemeint. Aber für mich ist das ein  Kompliment. Anders als diese selbstherrlichen, aufgeblähten &#8220;Wir sind  wirklich wer&#8221;-Meldungen muss einfach gut sein, denke ich.</p>
<p>Aber der Reihe nach: auch ich gebe meiner Pressemitteilung eine treffende Überschrift, die schon eine knappe Kernaussage des Textes ist, möglichst knackig noch dazu. Dann kommt das Kerngerüst: Wer, was, warum, wo, wann und wie. Sachlich und kurz statt langweilig und gekünstelt. Das wiederum ist die Kunst, die ich im ersten Textteil fett in Szene setze. Danach kommt Füllmaterial. HIer ein Zitat, da eine Hintergrundinfo, dort ein Detail.  Und in diesem zweiten Teil der Pressemitteilung, hinter der eigentlichen News, bin ich ziemlich frei. Weil ihn eh kaum jemand eins zu eins mitdruckt, aber man sich womöglich hier oder da bedienen kann. Behaupte ich mal. Mehr will ich dazu an dieser Stelle auch nicht verkünden, es gibt schon sehr viel gutes Material dazu und im Internet finden sich zahlreiche mehr oder weniger taugliche Anleitungen für das Verfassen einer guten Pressemitteilung. Kann man nutzen, muss man aber nicht. Denn gut ist schließlich doch nur, was auch gelesen wird. Und dafür ist Phantasie statt Phrase gefragt.  Wenn es dann auch noch glaubwürdig und google-geeicht ist, umso besser. Ach ja, der presseuntaugliche, aber aus meiner Sicht lesetaugliche (Ab)satz zu einem dreidimensionalen Vorführpanel in der Videothek lautete:</p>
<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]><br />
<mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} table.MsoTableGrid 	{mso-style-name:Tabellengitternetz; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	border:solid windowtext 1.0pt; 	mso-border-alt:solid windowtext .5pt; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-border-insideh:.5pt solid windowtext; 	mso-border-insidev:.5pt solid windowtext; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --></p>
<p><!--[endif] --></p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 29.45pt;">
<td style="width: 455.85pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; height: 29.45pt;" width="608" valign="top">
<p class="MsoNormal">Wenn   Filialleiter Müller in Hamburg kassiert, läuft immer wieder ein ähnlicher   Film ab. &#8220;Hey, das musst du dir mal ansehen, total geil, wie die   Meeresschildkröte auf einen zu schwimmt&#8221;, sagt ein Kunde zum anderen.   Der Angesprochene stellt sich vor die aufgestellte Shutterbrille und schaut   IMAX: Deep Sea, ein Unterwasserfilm in 3D. &#8220;Top – oh schade, der Hai dreht ab&#8230;&#8221;</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Volle Zielgruppe, halbe Miete!</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2011/08/29/volle-zielgruppe-halbe-miete/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 08:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Elternabend]]></category>

		<category><![CDATA[geschlechtsspezifische Kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Kennlern- und Klönabend]]></category>

		<category><![CDATA[Tanzen]]></category>

		<category><![CDATA[wirkungsvolle Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin eingeladen zum Mütterinformationsabend. Nicht etwa von der Frauennotrufhilfe oder dem Arbeitskreis &#8220;Gewalt gegen Frauen&#8221;. Nein, von der zukünftigen Tanzschule meiner Tochter. &#8220;Liebe Mütter!&#8221; steht da in der Anrede und weiter:




Wir   möchten Ihnen in ausführlicher und angenehmer Atmosphäre, die Clubtanzschule   Ring 3 und besonders unseren Umgang mit den Jugendlichen näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Ich bin eingeladen zum Mütterinformationsabend. Nicht etwa von der Frauennotrufhilfe oder dem Arbeitskreis &#8220;Gewalt gegen Frauen&#8221;. Nein, von der zukünftigen Tanzschule meiner Tochter. &#8220;Liebe Mütter!&#8221; steht da in der Anrede und weiter:<span id="more-721"></span></p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 29.45pt;">
<td style="width: 455.85pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; height: 29.45pt;" width="608" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Futura Lt BT&quot;;">Wir   möchten Ihnen in ausführlicher und angenehmer Atmosphäre, die Clubtanzschule   Ring 3 und besonders unseren Umgang mit den Jugendlichen näher bringen und   laden Sie deshalb herzlich zum Mütterinformationsabend ein (Väter sind   selbstverständlich auch willkommen).</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Mal abgesehen davon, dass Atmosphäre nicht ausführlich sein kann, klingt das für mich eher wie eine Einladung zu einem ausuferndem Kennlern- und Klönabend als zu einem ernst gemeinten Elternabend. Hut ab jedenfalls vor jedem Vater, der sich jetzt noch den Termin in den Kalender einträgt. Der Hammer dabei: die Tanzschule hat weit mehr Anmeldungen von Mädchen als von Jungen. Was vielleicht auch nicht ungewöhnlich für eine Tanzschule ist. Umso ungewöhnlicher ist die einseitige Fokussierung auf die Mütter. Nun mag man einwenden, die Anrede spiegele einfach nur die Realität wieder: Zu jedem Elternabend vom Kindergarten über die Konfigruppe bis zur Oberstufe erscheinen mehr Mütter als Väter (obwohl die Väter mit den Lebensjahren des Kindes zulegen). Was aber würden die Väter wohl sagen, wenn zum Grundschulmütterabend eingeladen würde? Und wie will man mehr Jungs in die Tanzschulen bringen, wenn man suggeriert, Tanzen ist ein weibliches Thema? Ja, in welchem Jahrhundert leben wir denn?</p>
<p>Kommunikation ist dann wirkungsvoll, wenn der Adressat auch versteht, was er verstehen soll. Jetzt frage ich Sie, wie wirkungsvoll ist das Einladungsschreiben der Tanzschule? Ganz ehrlich, ich bin auch nicht Fan des Binnen-I bei SchülerInnen oder LehrerInnen. Aber, wenn wir wie im Falle der &#8220;Eltern&#8221; einen neutralen Begriff haben, sollten wir ihn verwenden.  Beachten Sie: Ihre Kommunikation sollte niemals Teile Ihrer Zielgruppe ausschließen - auch wenn Sie im Innersten nie mit so einer weiten Zielgruppe gerechnet hätten.</p>
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		<title>Bleiben Sie!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 08:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildungsbeginn]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildungsbeilage]]></category>

		<category><![CDATA[Employer Branding seit fünf Jahren]]></category>

		<category><![CDATA[erster Arbeitstag nicht am Montag]]></category>

		<category><![CDATA[innere Kündigung]]></category>

		<category><![CDATA[Mitarbeiterlob]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausbildungsstart, Schulstart, Neustart - August, September haben etwas von Neujahr. Nicht nur Schüler und Urlaubsrückkehrer starten wieder, in den August fallen auch der offizielle Ausbildungsbeginn und viele Neueinstellungen. Daher würde ich mir in diesen Zeiten auch mal eine Wochenendbeilage zur guten Personalführung wünschen statt der immer gleichen Karrieretipps für Berufseinsteiger und künftige Azubis. Klar, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausbildungsstart, Schulstart, Neustart - August, September haben etwas von Neujahr. Nicht nur Schüler und Urlaubsrückkehrer starten wieder, in den August fallen auch der offizielle Ausbildungsbeginn und viele Neueinstellungen. Daher würde ich mir in diesen Zeiten auch mal eine Wochenendbeilage zur guten Personalführung wünschen statt der immer gleichen Karrieretipps für Berufseinsteiger und künftige Azubis. <span id="more-713"></span>Klar, so banale Tipps wie &#8220;Loben Sie Ihre Mitarbeiter von Anfang an&#8221; oder &#8220;Nehmen Sie Signale wahr und bitten um ein Feedback, bevor der Mitarbeiter kündigt&#8221; will auch niemand lesen. Dennoch ist da erschreckend viel Wahrheit dran: Jedenfalls erhielt meine Freundin gerade von ihren Vorgesetzten ein dickes Lob für ihre Arbeit, einen optimierten Einsatzplan und eine großzügiges Geschenk, <strong>nachdem</strong> sie ihre Kündigung eingereicht hatte. Zuvor hatte ein Jahr lang niemand ihren Einsatz gewürdigt und ihre Kritik an internen Strukuren ernst genommen. Sicher, Azubis gibt es jedes Jahr neue, die Personaler bleiben. Leider? Es gibt auch viele positive Entwicklungen, <a title="Azubi bewerten ihre Firma" href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article1980802/Guetesiegel-Auszubildende-bewerten-ihre-Firma.html">Azubis bewerten ihre Firmen</a> und damit die Personaler beispielsweise. Schicke Wortkreationen helfen dagegen nur bedingt weiter. Etwa, wenn ein<a title="Kienbaum Mitgeschäftsführer" href="http://www.wuv.de/nachrichten/karriere_job/employer_branding/den_staat_in_ruhe_lassen"> Kienbaum Mitgeschäftsführer </a>sagt, Employer Branding müsse künftig ganz oben auf der Agenda stehen. Oh Mann, das hören wir doch schon seit fünf Jahren.</p>
<p><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/azubis2_ha_hamburg__874264c.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-715" title="azubis2_ha_hamburg__874264c" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/azubis2_ha_hamburg__874264c-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Meine Freundin hat jetzt übrigens in einer Reederei angefangen. Die rief noch vor dem ersten Arbeitstag, einem Montag an, und bat, bitte erst am Dienstag zu kommen. Egal, was man von diesem Aberglauben hält, meine Freundin fand das eine nette Geste. Ich finde, das ist vor allem ein tolles Signal: Wir wollen nicht, dass Ihr Arbeitsverhältnis bei uns gleich wieder baden geht - bleiben Sie!</p>
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