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	<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:02:47 +0000</pubDate>
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		<title>Keep silent with your Network</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>

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		<category><![CDATA[Social Media Pause]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Xing hat mich ein lieber ehemaliger Kollege gefunden (das &#8220;Ding&#8221; ist also doch zu etwas gut&#8230;) Da aber in dem Netzwerk meine Worte gezählt werden, mailen wir ganz &#8220;klassisch&#8221;. Er schreibt:




schön, das du so engagiert blogst. hätte ich mehr zeit,   würde ich mehr lesen, den es liest sich sehr gut. vielleicht ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Über Xing hat mich ein lieber ehemaliger Kollege gefunden (das &#8220;Ding&#8221; ist also doch zu etwas gut&#8230;) Da aber in dem Netzwerk meine Worte gezählt werden, mailen wir ganz &#8220;klassisch&#8221;. Er schreibt:</p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 460.6pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt;" width="614" valign="top">
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">schön, das du so engagiert blogst. hätte ich mehr zeit,   würde ich mehr lesen, den es liest sich sehr gut. vielleicht ja dann   demnächst&#8230;.</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Natürlich freut mich das Lob, aber von engagiertem Bloggen kann wahrlich keine Rede sein. Ich bin verunsichert. Wen interessiert das überhaupt? Was soll das? Und überhaupt, &#8220;hätte ich mehr Zeit&#8221;, würde ich dann wirklich neben Tageszeitung, Online-Ticker, Fachpresse, Branchennewsletter, Mails, Tweets noch diesen einen bedächtig blubbernden Blog zusätzlich abonnieren? Ich votiere für die <a title="Social Media Pause" href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article5092278/So-wird-die-Zukunft-von-Social-Media-aussehen.html">Social Media Pause</a>, aber die echten Onliner sind da anders. Sie können nicht genug bekommen, nicht von den Newsletter der Firmen und Marken und auch nicht von ihren Social-Media-Seiten.  Das gilt zumindest für ein Viertel der Internetnutzer, wie eine kajomi-<a title="Umfrage " href="http://www.wuv.de/w_v_infocenter/studien/social_media_verdraengt_newsletter_nicht">Umfrage</a> unter 1.000 Internetnutzern ergab. Die Mehrheit, das sind die &#8220;Alten&#8221;, bevorzugen zwar nach wie den Newsletter, während jüngere User (16-34 Jahre) den auch schon mal zugunsten von Social Media abbestellen. Dennoch macht wuv daraus den Titel &#8220;Social Media verdrängt den Newsletter nicht&#8221;. Aber ist das wirklich eine gute Nachricht? Ganz ehrlich, ich mag Newsletter nicht. Sie kommen immer, wenn man sie nicht braucht und wenn man sie braucht, findet man die entscheidende News nicht. Daher lösche ich nicht selten ungelesen, bestelle ab, wenn ich dazu komme. Sollte ich doch mal lesen, ärgere ich mich über die Zeitfresser. So wie jetzt gerade bei diesem wuv Media Newsletter. Ich habe doch weiß Gott anderes zu tun&#8230;</p>
<div id="attachment_543" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/social_media_verdraengt_newsletter_nicht_large.jpg"><img class="size-medium wp-image-543" title="social_media_verdraengt_newsletter_nicht_large" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/social_media_verdraengt_newsletter_nicht_large-300x217.jpg" alt="Umfrage: Social Media verdrängt Newsletter nicht" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Umfrage: Social Media verdrängt Newsletter nicht</p></div>
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		<title>Lebe den Ausverkauf!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[auf La Vista reingefallen]]></category>

		<category><![CDATA[ausgelagerte Redaktionsleitung]]></category>

		<category><![CDATA[Bürogemeinschaften]]></category>

		<category><![CDATA[Einzelkämpfertum]]></category>

		<category><![CDATA[Traumberuf Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Warten auf das Honorar]]></category>

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		<description><![CDATA[Lebe den Augenblick, steht auf der Seite des Wellness Magazins La Vista. Für viele Journalisten, Fotografen und Druckereien klingt das wie Hohn. Wochen- ja monatelang hatten sie umsonst für das Magazin gearbeitet. Natürlich nicht wissentlich, aber doch mit System, erzählt mir die vorletzte Redaktionsleiterin. Das geht so: Die Freiberuflerin kriegt ein gutes Angebot, nämlich Redaktionsverantwortung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lebe den Augenblick, steht auf der Seite des Wellness Magazins <a title="La Vista" href="http://www.der-wellnesser.de/index.php?t=pages&amp;l=1&amp;id=400">La Vista.</a> Für viele Journalisten, Fotografen und Druckereien klingt das wie Hohn. Wochen- ja monatelang hatten sie umsonst für das Magazin gearbeitet. Natürlich nicht wissentlich, aber doch mit System, erzählt mir die vorletzte Redaktionsleiterin. Das geht so: Die Freiberuflerin kriegt ein gutes Angebot, nämlich Redaktionsverantwortung mit der Perspektive, die Ausrichtung des Magazins mitzugestalten. Das macht Spaß, ist abwechslungsreich und die Journalistin kniet sich voll in die Sache rein. Allerdings möchte sie spätestens nach der zweiten Ausgabe auch endlich ein Honorar sehen. Die Herausgeberin zahlt eine erste Rate und erklärt das mit momentanen Marktturbulenzen (passt ja irgendwie immer). Was wiederum die Redakteurin wurmt, aber sie stellt dennoch noch eine weitere Ausgabe fertig - ist doch Ehrensache! Inzwischen ist der Ton aber heftiger geworden und die Herausgeberin hat nach einer Nachfolge Ausschau gehalten.  Die engagiert sich schon mal für die nächste Ausgabe (siehe oben), während die alte Redaktionsleiterin nun Mahnungen schreibt&#8230;</p>
<p>So dumm kann doch kein Journalist sein! Doch, kann, wobei man sagen muss, dass es auch Layouter, Druckereien und Fotografen getroffen hat. Liegt also nicht an der Branche, aber sicher auch ein wenig am Freiberuflerdasein und Einzelkämpfertum. Und warum schreibt dann keiner darüber? Journalisten schreiben nicht gern über sich, schon gar nicht, wenn sie sich blamiert haben. Stattdessen sieht jeder zu, wie er sein Schäflein ins Trockene bringt.  Zum Ärger der Kollegin: Sie steht an 20. Stelle der Klägerliste. &#8220;Die 8.000 Euro kann ich wohl vergessen&#8221;, meint die Freiberuflerin. Es wird eng für sie auf dem Markt, <a title="Healthy living" href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/G%2BJ-und-Klambt-stellen-Healthy-Living-ein--Jahreszeiten-Verlag-kauft-Rechte-und-Abos_92729.html">Healthy Living </a>eingestellt, <a title="Emotion" href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Management-Buy-Out-bei-G%2BJ-Verlagsleiterin-Katarzyna-Mol-kauft-Emotion_88641.html">Emotion</a> verkauft, <a title="Auflage Frauenzeitschriften" href="http://www.horizontstats.de/statistik/daten/studie/155190/umfrage/auflage-von-frauenzeitschriften-2010/">Auflagen</a> und Seitenzahlen im freien Fall.</p>
<p>Was heißt das nun für alle, die vom Traumberuf Journalismus schwärmen. Finger weg, warnt die langjährige Journalistin ihre Kinder. Und wenn es aber doch unbedingt sein muss, dann nicht daheim ins Home Office zurückziehen, sondern den Austausch mit anderen in lebendigen Bürogemeinschaften suchen.</p>
<div id="attachment_536" class="wp-caption alignnone" style="width: 150px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/journalisten.jpg"><img class="size-medium wp-image-536" title="journalisten" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/journalisten.jpg" alt="Jäh wach gerüttelt: Traumberuf Journalismus" width="140" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Jäh wach gerüttelt: Traumberuf Journalismus</p></div>
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		<title>Auskunft oder Abzocke</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 08:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Abzocke]]></category>

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		<category><![CDATA[Telefonauskunft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Post von der schönen Italienierin bzw. dem Unternehmen, dem sie seit fünf Jahren ihr Gesicht leiht. Das verheißt nichts Gutes, wird doch sonst alles digital im Kundencenter abgelegt. Und richtig, es ist eine Rechnung, die eben nicht unter die übliche digitale Monatsrechnung fällt. Sie kommt extra ins Haus, weil ich eine Servicerufnummer der Deutschen Telekom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_526" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/alice_kl21.jpg"><img class="size-medium wp-image-526" title="alice_kl21" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/alice_kl21.jpg" alt="Alice schickt mir eine Rechnung" width="150" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Alice schreibt mir</p></div>
<p>Post von der schönen Italienierin bzw. dem Unternehmen, dem sie seit fünf Jahren ihr Gesicht leiht. Das verheißt nichts Gutes, wird doch sonst alles digital im Kundencenter abgelegt. Und richtig, es ist eine Rechnung, die eben nicht unter die übliche digitale Monatsrechnung fällt. Sie kommt extra ins Haus, weil ich eine Servicerufnummer der Deutschen Telekom in Anspruch genommen habe:<span id="more-524"></span> Ich benötigte die Telefonnummer einer Redaktion, die gerade umgezogen war und zwar so aktuell, dass zum Zeitpunkt meines Anrufs weder unter der alten, noch der neuen Nummer jemand zu erreichen war (<a title="Kontakte im Sog der Krise" href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/2010/04/06/kontakte-im-sog-der-krise/">wir berichteten</a> ;-)) Dass ich dann auf die Auskunft der Telekom gekommen bin, zeugt welcher Generation ich angehöre: Als die Deutsche Post noch der alleinige Telefonnetzbetreiber in Deutschland war, war die Telefonauskunft ein Service ohne zusätzliche Kosten. Dass inzwischen mehr als die reguläre Verbindungsgebühr anfällt, ist mir zwar bekannt, aber die reguläre Höhe nicht. Ein Fehler, wie sich heute herausstellt: Ich soll 5,97 für die Verbindungen zur 11 8 33 Auskunft zahlen, dazu packt Alice noch 2,50 für die Rechnungstellung. Macht 8,47 Euro für eine Dienstleistung, die mich so gar nicht weitergebracht hat. Na, super. Aber wozu benötigt der Mensch heute noch eine Auskunft: Was das Netz oder die <a title="Telefonauskunft online" href="http://www.telespiegel.de/html/telefonauskunft_online.html">Telefonauskunft online </a>nicht findet, findet auch die Auskunft nicht. Und wer kein Netz hat, wird so richtig abgezockt: 1,99 nimmt die Telekom pro Minute, ich habe genau 2,20 Sekunden telefoniert, da aber jede angefangene Minute abgerechnet wird (<a title="Taktung 60/60" href="http://www.billiger-telefonieren.de/hilfe/taktung/">Taktung 60/60</a>), lande ich bei dem Preis für drei Minuten. Im digitalen <a title="Preisvergleich" href="http://www.telespiegel.de/html/preisvergleich_telefonauskunft.html">Telespiegel</a> lese ich in , dass ich bei einem anderen Anbieter mit  1,77 Euro davon gekommen wäre. Kleine Zifferänderung, große Wirkung: Danke, liebe 11 8 13 für die Auskunft.</p>
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		<title>Face ohne Gesicht</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Fansite]]></category>

		<category><![CDATA[öffentliches Selbstgespräch]]></category>

		<category><![CDATA[Phänomen Facebook]]></category>

		<category><![CDATA[Roi der sozialen Kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media Fachwirt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das ist ja ein Ding&#8221;, entfährt es meinem IT-Berater. Als er sich bei web.de zu Testzwecken einloggt, wird er als Facebook-Mitglied begrüßt. Dabei dürfte den Netzkenner nun wirklich nichts mehr überraschen: Google sammelt die Suchanfragen seiner Nutzer und der Arbeitgeber informiert sich über die Ausbildungsplatzbewerber im Netz. Das wissen wir und nehmen es hin: Mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das ist ja ein Ding&#8221;, entfährt es meinem IT-Berater. Als er sich bei web.de zu Testzwecken einloggt, wird er als Facebook-Mitglied begrüßt. Dabei dürfte den Netzkenner nun wirklich nichts mehr überraschen: Google sammelt die Suchanfragen seiner Nutzer und der Arbeitgeber informiert sich über die Ausbildungsplatzbewerber im Netz. Das wissen wir und nehmen es hin: Mein IT-Berater ist aus beruflichen Gründen in sozialen Netzwerken registriert, wie er sagt. Erst bei Xing, wo er dubiose Anfragen bekam, dann bei Facebook. <span id="more-514"></span>Meine Kollegin ist auch bei Facebook, weil sie über ihre Konkurrenten recherchieren und eine eigene berufliche Fansite aufbauen möchte. Ich selbst bin schon lange online registriert: noch zu openbc-Zeiten hatte mich ein Freund zum &#8220;ganz großen Trend&#8221; eingeladen. Seitdem bekomme ich regelmäßig mindestens eine Geburtstagsmail, gelegentlich Einladungen oder Kontaktanfragen - nur die echten Kundenanfragen sind verdammt rar. Wen wundert es: Xing ist voll von freiberuflichen Journalisten und PR-Beratern, da muss man sich schon anders als mit ein paar Einträgen einen Namen machen.  Dass alle meine Kontakte über die allerkleinste Änderung, die ich an meinem Eintrag vornehme, informiert werden, habe ich lange nicht gewusst. Auch nicht, dass jedes Mitglied sich darüber informieren kann, wer seine Seiten angesehen hat. Seitdem ich das weiß, logge ich mich nur noch selten in dem Netzwerk ein und schnell wieder aus. Warum nur? Sichtbar werden und Spuren hinterlassen ist doch der Sinn eines jeden öffentlichen Selbstgesprächs, selbst dieses, wenn auch in letzter Zeit reichlich vernachlässigten, Weblogs.</p>
<p>Warum geben wir so viel von uns preis? Es gibt im Wesentlichen drei Gründe: 1. Mitgewinnen - was ist Ihnen ein Facebook Fan wert?, fragt beispielsweise das Salesteam von WuV Media und verspricht neuen Abonnenten, mehr über den <a title="ROI" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment">ROI</a> oder die Rendite ihrer sozialen Kommunikation zu erfahren. Ganze Heerscharen von Beratern, Dienstleistern und Tools nutzen Facebook längst als Werbeplattform oder verkaufen ihr Social Media Wissen - jetzt auch qualifiziert als &#8220;<a title="DDA-Fachwirt" href="http:///www.dda-online.de/dda/default.aspx">Social Media Fachwirt</a>&#8220;. 2. Mitmachen - machen doch schließlich alle und wenn ich beim Facebook <a title="Abendblatt Facebook" href="http://http://www.facebook.com/abendblatt?v=wall&amp;viewas=504586349">Abendblatt</a> das neue Layout lobe und mich damit ablichte, kann ich sogar ein I-phone gewinnen. 3. Mitteilen - es ist die Suche nach Ordnung, die uns zum Phänomen Facebook treibt, die Suche nach eindimensionaler &#8220;<a title="Phänomen Facebook" href="http://http://www.sueddeutsche.de/computer/623/488024/text/4/">Abbildung der überwältigenden Mannigfaltigkeit des Lebens</a>&#8220;, schreibt die Süddeutsche. Mag sein, dass so jeder seine kleine beschränkte Welt ordnet, ein Miteinander entsteht daraus nicht wirklich, wenn etwa eine Leserin den Rettungsversuch für die deutsche Sprache <a title="Lang lebe die Kaltmamsell" href="http://http://www.abendblatt.de/vermischtes/kolumne/article1470353/Lang-lebe-die-Kaltmamsell.html">&#8220;Lang lebe die Kaltmamsell&#8221;</a> lobt und zwei Einträge weiter die Existenzgründerin jubelt, dass sie als <a title="selbstständig" href="http://http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article1468673/Jung-mutig-und-selbststaendig.html">Eventmanagerin</a> im Abendblatt abgedruckt wurde. Auf jeden Fall immer schön Daumen hoch,&#8221;Kai-Uwe, Sarah und Jan-Philipp gefällt das&#8221;? Das finde ich reichlich eindimensional und trotz aller Gesichter, die einem da so entgegenstrahlen, auch erschreckend gesichtslos.</p>
<div id="attachment_517" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/100426_3erabo_media.gif"><img class="size-medium wp-image-517" title="wuv_Aboanzeige" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/100426_3erabo_media-300x204.gif" alt="Was ist Ihnen ein Facebook Fan wert" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Was ist Ihnen ein Facebook Fan wert</p></div>
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		<title>Kontakte im Sog der Krise</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 11:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Anzeigenkrise]]></category>

		<category><![CDATA[hilflose Telefonzentrale]]></category>

		<category><![CDATA[Redaktionszusammenlegungen]]></category>

		<category><![CDATA[überforderte Auskunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo früher immer jemand - und sei es nur stellvertretend - abnahm, verhallt mein Anruf im Orbit: in der Reise Redaktion von &#8220;Healthy Living&#8221; scheint nichts mehr zu gehen. Das macht mich skeptisch, liest und hört man doch allerorts so viel von Redaktionszusammenlegungen, Anzeigenkrise, Sparmaßnahmen bei den Verlagen. Ich rufe in der Gruner + Jahr-Zentrale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo früher immer jemand - und sei es nur stellvertretend - abnahm, verhallt mein Anruf im Orbit: in der Reise Redaktion von &#8220;Healthy Living&#8221; scheint nichts mehr zu gehen. Das macht mich skeptisch, liest und hört man doch allerorts so viel von Redaktionszusammenlegungen, <a title="Anzeigenkrise" href="http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,617045,00.html">Anzeigenkrise</a>, Sparmaßnahmen bei den Verlagen. Ich rufe in der Gruner + Jahr-Zentrale an. Richtig ja, die Redaktion ist ausgezogen und hat ein komplett neue Nummer. Ich rufe 41188250 an, nach langem Klingeln geht die Redaktion vom  <a title="Ok magazin" href="http://www.ok-magazin.de/imprint">ok! Magazin</a> ran (4118825101): Nee, mit Gruner + Jahr habe man nun wirklich nichts zu tun. Ich rufe noch mal die Zentrale an, erhalte noch einmal die selbe Telefonnummer und die Auskunft, eine andere habe man nicht. <span id="more-508"></span>Ich wende mich an die Auskunft der Telekom: Sie meinen, das Männermagazin? fragt die Mitarbeiterin. Nein, ich meine nicht Menshealth, wenn ich Healthy Living sage und werde weitergereicht an den Service für schwierige Fälle, wo ich die alte zentrale Redaktionsnummer von <a title="Impressum Healthy Living" href="http://http://www.myhealthyday.de/impressum/">Healthy Living </a>erhalte, die auch im Internet zu finden ist. Die stimmt nicht mehr, gebe ich zurück und probiere es dennoch, eine Art Verzweiflungstat- das Redaktionssekretariat Healthy Living geht ran: &#8220;Oh tut mir leid, wir sind gerade erst umgezogen.&#8221; Wenn ich aber die richtige Durchwahl nehme, lande ich ganz bestimmt bei meiner Ansprechpartnerin. Gesagt, getan: beim ersten Anruf verhallt mein Ruf ungehört, beim zweiten Mal klappt es.  Nur leider hat die Reiseredakteurin kein Interesse an meinem Themenvorschlag. Und da sage noch jemand, PR sei nichts weiter als mal eben ein Anruf. In Zeiten der Krise ist selbst der ein Marathon.</p>
<p>PS: Ich soll in einer anderen Sache noch eine Mail an die Redakteurin schicken, die Adresse sei gleich geblieben. Die Mail kommt zurück, erneute Telefonanrufe verhallen wieder. Ich wähle den Postweg, nachdem mir gerade eine Redakteurin vom Münchner Merkur versicherte, dass das nun wieder der zeitgemäßere Weg sei, weil man in dem anderen untergehe. Aber ich habe ja gar nicht die Postanschrift. Also noch ein Anruf in der Gruner und Jahr Zentrale. &#8220;Healthy Living? Die sind verkauft worden!&#8221;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DUmeEb69_II&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/DUmeEb69_II&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>easy Net: nicht in jedem Fall besser, günstiger, schneller</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2010/03/18/easy-net-nicht-in-jedem-fall-besser-gunstiger-schneller/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 09:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[intellektuelles Arbeiten 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Internet Denken]]></category>

		<category><![CDATA[Kleingedrucktes Online AGBs]]></category>

		<category><![CDATA[Vermittlungsgebühren]]></category>

		<category><![CDATA[wertvolle Lebenszeit im Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher sah intellektuelles Arbeiten so aus: Man hatte ein Problem, schrieb es auf, dachte nach - mit Glück bis zur Lösung. Heute ist alles ganz anders, wie Science-Fiction Autor Bruce Sterling in einem Essay, erschienen in der FAZ schreibt:




1.   Ich gebe das Problem in eine Suchmaschine ein, vielleicht hat es irgendjemand   [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Früher sah intellektuelles Arbeiten so aus: Man hatte ein Problem, schrieb es auf, dachte nach - mit Glück bis zur Lösung. Heute ist alles ganz anders, wie Science-Fiction Autor Bruce Sterling in einem Essay, erschienen in der <a title="Denken im Internet" href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E5CF835AD1E344CF4AC52EF1F1545769E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ </a>schreibt:</p>
<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 29.45pt;">
<td style="width: 455.85pt; border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; height: 29.45pt;" width="608" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Futura Lt BT&quot;;">1.   Ich gebe das Problem in eine Suchmaschine ein, vielleicht hat es irgendjemand   ja schon gelöst.<br />
2. Ich beschreibe das Problem in meinem Blog und studiere die Kommentare   mitsamt ihren Links.<br />
3. Ich formuliere mein Problem mit nicht mehr als 140 Zeichen in Twitter -   mal sehen, ob ich es so knapp zusammenfassen kann. Und ob es weitergetweetet   wird.<br />
4. Ich mache ein quelloffenes Problem daraus und füge einige Instruktionen   hinzu, die zeigen, wie weit ich gekommen bin, und schaue dann, ob die   Gemeinschaft es ein Stück weiter schafft.<br />
5. Mit Hilfe von Ning starte ich ein soziales Netzwerk über mein Problem,   benenne es nach ihm und warte ab, ob sich eine Gruppe um mein Problem bildet.<br />
6. Ich mache ein Video über mein Problem, lade es bei Youtube hoch und warte   ab, ob es sich viral verbreitet und ob sich eine Medienkonzentration um es   bildet.<br />
7. Ich mache einen Entwurf, der so tut, als wäre mein Problem schon gelöst,   designe also irgendeinen Apparat, eine Anwendung, ein Produkt, das etwas mit   meinem Problem zu tun hat, und schaue dann, ob jemand es wirklich baut.<br />
8. Ich verschärfe oder vergrößere mein Problem mit einer   interventionistischen taktischen Medienaktion.<br />
9. und letztens: Ich suche im „Looking into the Past“-Pool der   Online-Fotoplattform Flickr (bei dem jeweils ein historisches Foto mit einer   passenden aktuellen Aufnahme kontrastiert wird) nach ein paar hübschen   Illustrationen.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span id="more-500"></span><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Was Bruce Sterling allerdings nicht verrät: wie viel Zeit das kostet. Ich behaupte: mit diesem Vorgehen sammelt man in erster Linie einen Haufen digitalen Materials, überwiegend Lumpen, vielleicht auch ein paar Goldstücke. Aber die herauszufiltern kostet Zeit. Und ob man der Problemlösung damit näher kommt, darf zumindest bezweifelt werden. Bruce Sterling tut das übrigens auch, aber er behauptet durch die Netzöffentlichkeit der Bedeutung, dem Wert und sozialen Rahmen seines Problems näher gekommen zu sein und sieht darin ein Symbol für das Ende der &#8220;Druckerschwärze auf Papier&#8221;, des linearen Denkens und gar der Historizität. Das wäre dann wohl auch auch das Ende des Romanschreibers - eigentlich schade und kaum zu halten: Jedes Leben hat Anfang und Ende und damit Linearität. Und wie viel wertvolle Lebenszeit ich dem Netz gebe, ist für mich eher die Frage. </span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;">
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Ein ganz banales Beispiel: Ich will einen Londonflug im Internet buchen. Hunderte Reisewebsites auf einmal vergleicht <a title="kayak.com" href="http://http://www.de.kayak.com/flights?ispredir=true">kayak.com</a> und spuckt den Billigflieger easyjet wie im Fluge aus. Kann man und soll man wohl nur im Internet buchen: Also Reiserücktrittangebot (3mal!), Automiete, Hotelvermittlung - alles wegklicken, dann Gepäck dazubuchen, alle persönlichen Daten eingeben (wie ich das hasse) und weiter auf Kreditkartenverbindung - ups wieder neun Euro fünfzig mehr. Zurück auf Lastschriftverfahren, ups, alle Daten sind weggeblasen. Noch mal von vorne, dann anklicken, dass man auch die AGBs gelesen hat: </span><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Aber halt, hatte nicht gerade eine Freundin berichtet, dass sie mit unerwarteten Vermittlungsgebühren übers Ohr gehauen wurde. Ich lese also das Kleingedruckte wirklich - da steht etwas von Steuern und Zusatzgebühren, die sich noch ändern können. Ich suche, wie viel das in meinem Fall ist, gehe zurück - und ups wieder alle Daten weg. Ich bin genervt, lese Kundenberichte unter dem Motto <a title="nie wieder easyjet" href="http://http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7900333/bodo_m_wolf_nie_wieder_easyjet_3861640120.html">nie wieder easyJet </a>und beschließe noch mal im Reisebüro zu fragen. Ergebnis: Ich fliege Lufthansa, und zwar direkt zum stadtnahen Flughafen, günstigeren Zeiten und zu einem Komplettpreis, der tatsächlich komplett ist und auch nur 42 Euro über easyjet liegt. Von wegen alles easy im Netz.</span><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;">
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
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		<title>Followme und verlier den Job</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2010/02/22/followme-und-verlier-den-job/</link>
		<comments>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2010/02/22/followme-und-verlier-den-job/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Direktnachricht]]></category>

		<category><![CDATA[Echtzeitbewerber]]></category>

		<category><![CDATA[Mitarbeiter als Distributoren]]></category>

		<category><![CDATA[Reputation Manager]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunikationsberater Klaus Eck sucht einen Social Media Experten. Bewerben kann sich jeder, der mit Twitter, Facebook und Co. umgehen kann und dieses auch gleich unter Beweis stellt: Die Bewerbung ist ausschließlich über den Microblogging-Dienst Twitter möglich. Erfahrung, Eignung, Gehaltsvorstellung – für jeden Punkt schicken die Kandidaten eine Direktnachricht von bis zu 140 Zeichen los, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunikationsberater Klaus Eck sucht einen <a title="Bewerbung via Twitter" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/01/bewerbung-via-twitter.html">Social Media Experten</a>. Bewerben kann sich jeder, der mit Twitter, Facebook und Co. umgehen kann und dieses auch gleich unter Beweis stellt: Die Bewerbung ist ausschließlich über den Microblogging-Dienst Twitter möglich. Erfahrung, Eignung, Gehaltsvorstellung – für jeden Punkt schicken die Kandidaten eine Direktnachricht von bis zu 140 Zeichen los, die im Unterschied zu den klassischen Tweets nicht öffentlich ist, wie Klaus Eck betont. Dafür bauen Agentur und Kandidat eine Verbindung auf, die zwar nach außen sichtbar, aber nicht einsehbar ist – Außenstehende können die Inhalte nicht lesen. Ein halbes Jahr lang will Eck dann seinen Kandidaten folgen, ihre Tweets lesen und die Qualität der Follower unter die Lupe nehmen, bevor er sich für einen der Jobaspiranten entscheidet.<span id="more-491"></span></p>
<p>24 Echtzeitbewerber im Alter zwischen 23 und 45 Jahren haben sich bei Klaus Eck schon gemeldet, von ihrer Qualifikation ist der selbsternannte Reputation Manager positiv überrascht - von der Resonanz auf sein ungewöhnliches Auswahlverfahren vermutlich auch. An die 20 Kommentare bekommt Eck auf seinen Blogeintrag, darunter ein Mitarbeiter einer Kommunikationsagentur und kurz danach sein <a title="Chef" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/01/bewerbung-via-twitter.html#tpe-action-resize-424">Chef</a>. Wird Twitter damit der neue Rekrutierungskanal von morgen? Sicher nicht, denn ein Bewerbungsverfahren aus vielen einzelnen 140 Zeichen ist nicht unbedingt praktisch, es sei denn man schafft sich darüber eine gute PR. Genau das ist Klaus Eck mit der Aktion gelungen, wie auch Online Marketing Experte Markus Willnauer im <a title="Ausbildungsbeilage Abendblatt" href="http://http://www.abendblatt.de/ratgeber/extra-journal/article1389690/Bei-der-Jobsuche-wird-Twitter-ueberschaetzt.html">Abendblatt </a>betont.</p>
<p>Twitter ist aber sehr wohl ein Kanal, den Unternehmen für die Personalsuche nutzen können: Für große Unternehmen mag sich ein eigener Kanal nur zum Thema Jobs lohnen, den Interessenten abonnieren können, so geschehen  bei Otto <span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><a title="„otto_jobs“ " href="http://twitter.com/otto_jobs">„otto_jobs.</a></span><span style="font-family: Arial;"> </span>Kleine Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter zu  <a title="Rekrutierung mit Twitter" href="http://www.blogaboutjob.de/2945/kleine-twitterschule-teil-3-jobs/">Distributoren</a> machen, um über deren Follower neue Nutzergruppen zu erschließen. Aber das setzt immer echten Kommunikationswillen voraus: Die Mitarbeiter brauchen das Gefühl, sich einbringen zu können und bekommen ihre Mithilfe bezahlt. Kein einfaches Unterfangen, aber so leicht wie einer von <a title="30 ways" href="http://www.resumebear.com/blog/index.php/2009/04/10/30-ways-to-loose-a-job-on-twitter/">30 Wegen über Twitter den Job zu verlieren</a>, kann  Rekrutierung auch niemals sein.</p>
<p><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/lied_about_being_sick.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-496" title="lied_about_being_sick" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/lied_about_being_sick-300x98.png" alt="" width="300" height="98" /></a></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
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		<item>
		<title>Typologie der Interviewpartner</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2010/02/01/typologie-der-interviewpartner/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Storyseller]]></category>

		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>

		<category><![CDATA[Typ Informationsverhinderer]]></category>

		<category><![CDATA[Zauderer]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bleibt, sind Geschichten, haben Neurowissenschaftler herausgefunden. Und schon sind Marketing-Seminare zum Thema &#8220;Storytelling&#8221; en vogue. Aber die beste Story nützt nix, wenn Sie den Kontakt zu denen, die ihre Geschichten verbreiten sollen, nicht pflegen.
Gar nicht so selten in Behörden und Pressestellen großer Betriebe anzutreffen, ist dabei der Typ Informationsverhinderer: Er mauert lieber, als einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bleibt, sind Geschichten, haben Neurowissenschaftler herausgefunden. Und schon sind Marketing-Seminare zum Thema &#8220;<a title="Seminar Storytelling" href="www.albert-cohen.de/?p=350">Storytelling</a>&#8221; en vogue. Aber die beste Story nützt nix, wenn Sie den Kontakt zu denen, die ihre Geschichten verbreiten sollen, nicht pflegen.<span id="more-483"></span></p>
<p>Gar nicht so selten in Behörden und Pressestellen großer Betriebe anzutreffen, ist dabei der Typ Informationsverhinderer: Er mauert lieber, als einer Geschichte zu einer positiven Wendung zu verhelfen. &#8220;Nein, so kann man das nicht sagen, die Daten haben wir nicht, das ist viel zu allgemein&#8221; lauten die typischen Sätze. Eine Vertreterin der Pressestelle der Hamburger Gesundheitsbehörde entgegnete mir gar &#8220;mir graut vor Ihrer Berichterstattung&#8221;, weil ich immer wieder mit neuen Nachfragen weiterbohrte: Sie konnte sich offenbar nicht vorstellen, dass ich eine <a title="Geundheitscoaches" href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/weiterbildung-in-hamburg/article1361183/Gesundheitscoaches-fuer-Hamburger-Behoerden.html">runde Geschichte </a>benötigte, um irgendwann an mein Honorar zu kommen und hielt fest an ihrem eisernem Schild der Informationsabwehr.</p>
<p>Auch in Instituten oder PR-Agenturen anzutreffen, ist der Typ Zauderer: Er beantwortet zwar Fragen, erzählt im Idealfall vielleicht sogar Geschichten, aber will am Ende keinesfalls zitiert werden. Dafür schlagen sie ein Interview an oberster Stelle mit dem Präsidium oder dem Vorstandschef vor, das aber auf jeden Fall noch mit ihnen abgestimmt und am besten in letzter Minute noch einmal geändert werden sollte (&#8221;Der Vorstand hat da noch mal eine Änderung&#8230;&#8221;)</p>
<p>Schließlich der Typ Storyseller: Bevor diese Fragen beantworten, wird erst einmal die Gegenfrage gestellt, was man selbst davon habe. Gefällt der Gedanke, seinen Namen in der Zeitung lesen zu dürfen, wird allerdings noch diktiert, unter welcher Funktionsbeschreibung: &#8220;Ich bin Fachanwalt für Arbeitsrecht und Vorstandsmitglied des Deutschen Anwaltvereins (DAV)&#8221; diktiert mir etwa ein Interviewpartner - was die Schlussredaktion viel zu lang findet und zusammenstreicht.  Oder der Buchautor, der auch gleich die kompletten Bestellangaben mit veröffentlicht haben möchte. Nein, keine Frage, das ist nur allzu durchschaubar und verständlich. Aber bitte, es muss auch zu der <a title="Betriebliche Übung" href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article1358447/Wann-wird-die-Betriebspraxis-zur-Regel.html">Geschichte</a> passen.</p>
<p>Erzählen Sie also Geschichten, gerne kurzweilig, knackig und kompakt. Und geben Sie sie dann aus der Hand - sonst kann der Weitertransport ja nicht funktionieren.</p>
<p>Message</p>
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		<title>Buch.de sagt danke-Gutschein und anderer Spam zum Jahreswechsel</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 15:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Hilfeschrei]]></category>

		<category><![CDATA[Treuebonus]]></category>

		<category><![CDATA[Vertraulichkeit und Verlässlichkeit im elektronischen D]]></category>

		<category><![CDATA[Vorzeigeobjekt Online-Brief]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum haben wir blinkende Tannenbäume, tanzende Schneeflocken und bepackte Weihnachtsmänner  hinter uns gelassen, da starten wir schon wieder mit besten Grüßen ins neue Jahr. Richtig ist hier übrigens die Kleinschreibung, auch wenn die Großschreibung durchaus schick und auf vorgedruckten Karten anzutreffen ist. Aber das unterscheidet eben das Neue Testament vom neuen Jahr, den Eigennamen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum haben wir blinkende Tannenbäume, tanzende Schneeflocken und bepackte Weihnachtsmänner  hinter uns gelassen, da starten wir schon wieder mit besten Grüßen ins neue Jahr. Richtig ist hier übrigens die Kleinschreibung, auch wenn die Großschreibung durchaus schick und auf vorgedruckten Karten anzutreffen ist. Aber das unterscheidet eben das Neue Testament vom neuen Jahr, den Eigennamen von der simplen Summe zweier Einzelteile aus Adjektiv plus Substantiv. <span id="more-470"></span>Und wie lange darf man nun ein frohes neues Jahr wünschen? Das passt auf jeden Fall noch in die ersten beiden Januarwochen, in Ausnahmefällen auch noch Ende Januar, etwa bei vertrauten Geschäftspartner, so die <a title="Etiketteberater" href="http://http://www.stil.de/knigge-tipps/index.php3?id=476&amp;archiv=1&amp;rubrik=1">Etiketteberater</a>.  Aber egal, wie lange Sie grüßen und ob zum Jahresanfang, Geburtstag oder Osterfest. Grüßen Sie bitte persönlich und in &#8220;echt&#8221;. Mailings, die etwa eine Stippvisite auf einem Campingplatz vor drei Jahren mit einem Treuebonus für 2010 belohnen, wirken unpassend oder bestenfalls als Hilfeschrei. Ebenso, wenn sich die niederländische Fluggesellschaft KLM  bei allen Newsletterkunden für die Treue im vergangenen Jahr bedankt und hofft &#8220;Sie auch im neuen Jahr wieder an Bord einer unserer Maschinen  begrüßen zu dürfen&#8221; - und dabei ganz egal ist, ob Sie schon jemals mit KLM geflogen sind oder nicht. Da dürfen wir gespannt sein, ob die Deutsche Post mit ihrem Vorzeigeobjekt <a title="Online-Brief" href="http://www.pc-newsticker.de/go/deutsche_post_kuendigt_online_brief_fuer_2010_an/776280/deutsche_post_kuendigt_online_brief_fuer_2010_an.html?url=%2Fnewslinks%2F%3Fid%3D776280">Online-Brief </a>den Sommer oder spätestens die nächste Grußsaison noch einmal in Schwung bringt. Hier soll man zwischen physischen und elektronischen Versand frei wählen, die Teilnehmer seien registriert und erkennbar, die Inhalte unveränderlich und für Dritte nicht lesbar, so Post-Cio Johannes Helbig in der der <a title="welt.de_Helbig" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article5301261/Online-Brief-der-Post-kommt-aber-nicht-umsonst.html">welt.de</a>: &#8220;Verbindlichkeit, Vertraulichkeit und Verlässlichkeit&#8221;, verspricht dabei Helbig. Fragt sich nur, wie viele Teilnehmer sich dafür registrieren und was das kostet. Die User auf welt.de jedenfalls sind skeptisch: Ob im elektronischen Datenverkehr überhaupt etwas sicher sei und dann ausgerechnet bei der Deutschen Post AG, fragt ein User? Ein Flop wie bei den Bezahlzeitungen im Netz, meint ein anderer. Das Problem hieße doch eher Authentizität als Verschlüsselung, ein Dritter. Eben, so denke ich auch: mailen Sie persönlich, grüßen Sie direkt, bleiben Sie authentisch, dann klappt es auch mit dem freien Dialog in 2010!</p>
<div id="attachment_479" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/treuespam.jpg"><img class="size-medium wp-image-479" title="treuespam" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/treuespam-300x58.jpg" alt="Spam getarnt als Treuebonus" width="300" height="58" /></a><p class="wp-caption-text">Spam getarnt als Treuebonus: Noch nie bei buch.de gekauft!</p></div>
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		<title>Abendblatt 3.0: Verkaufen, was längst nicht jeder geschenkt haben will</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 10:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Freibier-Mentalität]]></category>

		<category><![CDATA[guter Journalismus muss sich rechnen]]></category>

		<category><![CDATA[Klickraten abendblatt.de]]></category>

		<category><![CDATA[Kostenlos-Angebote]]></category>

		<category><![CDATA[Spendenaufruf Wikipedia]]></category>

		<category><![CDATA[Starkung der Abonnenten]]></category>

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		<description><![CDATA[7,95 für 30 Tage Online-Redaktion abendblatt.de. Das ist im Grunde genommen ein fairer Preis, nämlich knapp 30 Cent pro Tag, wie Vize-Chefredakteur Matthias Iken ivorrechnet, der zugleich fragt, ob das denn zu viel verlangt sei &#8220;in Zeiten, wo aufgeschäumter Kaffee im Pappbecher drei Euro kostet.&#8221; Das ist ein wenig das Problem bei dem Editorial , [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>7,95 für 30 Tage Online-Redaktion abendblatt.de. Das ist im Grunde genommen ein fairer Preis, nämlich knapp 30 Cent pro Tag, wie Vize-Chefredakteur Matthias Iken ivorrechnet, der zugleich fragt, ob das denn zu viel verlangt sei &#8220;in Zeiten, wo aufgeschäumter Kaffee im Pappbecher drei Euro kostet.&#8221; Das ist ein wenig das Problem bei dem <a title="abendblatt.de im Abo" href="http://http://www.abendblatt.de/ratgeber/article1307619/abendblatt-de-gibt-es-seit-heute-im-Abonnement.html">Editorial </a>, der Ton ist larmoyant, voller Selbstzweifel (&#8221;vielleicht ist es selbstmörderisch&#8230;&#8221;) und zugleich vorwurfsvoll. <span id="more-461"></span>Als könne man es den User verübeln, dass sie sich an Kostenlos-Angebote gewöhnt haben, die der Verlag seit 13 Jahren bereit stellt und die es seit einem Jahr noch vor oder ganz ohne Erscheinen der inzwischen 61jährigen Zeitung gibt! Will sagen, die Redaktion hat mit ihrem Konzept <a title="Strunz 3.0" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/430/454114/text/">Abendblatt 3.0</a> selbst die Dinge auf den Kopf gestellt und muss nun den Zahn der Zeit zurückdrehen, damit sich guter Journalismus wieder rechnet. Wer Nachrichten aus Hamburg und Norddeutschland sucht, soll daher bezahlen. Im Prinzip ein richtiger Schritt, ebenso wie die Stärkung der zum Teil sehr treuen Abonnenten, die nun kostenlos an alle Web-Inhalte kommen. (Meine Tante etwa bezieht seit fast 50 Jahren das Abendblatt, allerdings ist sie auch schon über 80 und niemals online&#8230;) Dennoch sind die <a title="Klickraten Abendblatt" href="http://www.alexa.com/siteinfo/abendblatt.de">Klickraten</a> am Tag der Umsetzung deutlich eingebrochen und sind die Kommentare der User überwiegend negativ: Sie fühlen sich zum einen durch den Tonfall und den Vorwurf der Freibier-Mentalität auf den Schlips getreten (Zitat eines Lesers: &#8220;Das nenn ich mal eine erstklassige Publikumsbeschimpfung Herr Iken!&#8221;), zum anderen wollen sie nicht für journalistische Arbeit, sondern nur für ein erstklassiges Produkt bezahlen. Und da muss eben noch etwas nachgelegt werden. Für die Aussichten auf <a title="weiße Weihnachten" href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1317977/Wird-Weihnachten-weiss-Die-Chancen-stehen-gut.html">weiße Weihnachten</a> übermittelt vom Wetterexperten, Festtagsrezepte, die Briefe an den Weihnachtsmann in Himmelspforten oder die Winterwetterschäden auf der A7 würde ich jedenfalls keinen Cent zahlen. Das gibt es überall zu Hauf und kostenlos. Übrigens sind die User gar nicht so sehr aus auf das von Iken kritisierte  „Mutter-Teresa-Prinzip“:    Alles muss umsonst sein. Vielmehr muss es selbstbestimmt und dialogorientiert sein: Dem <a title="Spendenaufruf" href="http://wikimediafoundation.org/wiki/Global_Support/de?utm_medium=AppealCH&amp;utm_campaign=fundraiser2009&amp;utm_source=2009_Jimmy_Appeal4">Spendenaufruf</a> von Wikipedia-Chef Jimmy Wales folgen allein im deutschsprachigen Raum die User tagsüber im Viertelstundentakt. Sie spenden zwischen 5 und 250 Euro, am Tag kommen schon mal über 7.000 Euro zusammen: für Unabhängigkeit, Demokratie und Freies Wissen. Das müsste doch auch für das Abendblatt vorbildlich sein.</p>
<div id="attachment_464" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/paid03_ha_hamburg_w_271643c.jpg"><img class="size-medium wp-image-464" title="Eurozeichen abendblatt.de" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/paid03_ha_hamburg_w_271643c-300x200.jpg" alt="Neues Bezahlzeitalter bei abendblatt.de" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Neues Bezahlzeitalter bei abendblatt.de</p></div>
<p><img src="file:///C:/DOKUME~1/Deike/LOKALE~1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
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