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	<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:53:32 +0000</pubDate>
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		<title>Followme und verlier den Job</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Direktnachricht]]></category>

		<category><![CDATA[Echtzeitbewerber]]></category>

		<category><![CDATA[Mitarbeiter als Distributoren]]></category>

		<category><![CDATA[Reputation Manager]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunikationsberater Klaus Eck sucht einen Social Media Experten. Bewerben kann sich jeder, der mit Twitter, Facebook und Co. umgehen kann und dieses auch gleich unter Beweis stellt: Die Bewerbung ist ausschließlich über den Microblogging-Dienst Twitter möglich. Erfahrung, Eignung, Gehaltsvorstellung – für jeden Punkt schicken die Kandidaten eine Direktnachricht von bis zu 140 Zeichen los, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunikationsberater Klaus Eck sucht einen <a title="Bewerbung via Twitter" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/01/bewerbung-via-twitter.html">Social Media Experten</a>. Bewerben kann sich jeder, der mit Twitter, Facebook und Co. umgehen kann und dieses auch gleich unter Beweis stellt: Die Bewerbung ist ausschließlich über den Microblogging-Dienst Twitter möglich. Erfahrung, Eignung, Gehaltsvorstellung – für jeden Punkt schicken die Kandidaten eine Direktnachricht von bis zu 140 Zeichen los, die im Unterschied zu den klassischen Tweets nicht öffentlich ist, wie Klaus Eck betont. Dafür bauen Agentur und Kandidat eine Verbindung auf, die zwar nach außen sichtbar, aber nicht einsehbar ist – Außenstehende können die Inhalte nicht lesen. Ein halbes Jahr lang will Eck dann seinen Kandidaten folgen, ihre Tweets lesen und die Qualität der Follower unter die Lupe nehmen, bevor er sich für einen der Jobaspiranten entscheidet.</p>
<p>24 Echtzeitbewerber im Alter zwischen 23 und 45 Jahren haben sich bei Klaus Eck schon gemeldet, von ihrer Qualifikation ist der selbsternannte Reputation Manager positiv überrascht - von der Resonanz auf sein ungewöhnliches Auswahlverfahren vermutlich auch. An die 20 Kommentare bekommt Eck auf seinen Blogeintrag, darunter ein Mitarbeiter einer Kommunikationsagentur und kurz danach sein <a title="Chef" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/01/bewerbung-via-twitter.html#tpe-action-resize-424">Chef</a>. Wird Twitter damit der neue Rekrutierungskanal von morgen? Sicher nicht, denn ein Bewerbungsverfahren aus vielen einzelnen 140 Zeichen ist nicht unbedingt praktisch, es sei denn man schafft sich darüber eine gute PR. Genau das ist Klaus Eck mit der Aktion gelungen, wie auch Online Marketing Experte Markus Willnauer im <a title="Ausbildungsbeilage Abendblatt" href="http://http://www.abendblatt.de/ratgeber/extra-journal/article1389690/Bei-der-Jobsuche-wird-Twitter-ueberschaetzt.html">Abendblatt </a>betont.</p>
<p>Twitter ist aber sehr wohl ein Kanal, den Unternehmen für die Personalsuche nutzen können: Für große Unternehmen mag sich ein eigener Kanal nur zum Thema Jobs lohnen, den Interessenten abonnieren können, so geschehen  bei Otto <span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><a title="„otto_jobs“ " href="http://twitter.com/otto_jobs">„otto_jobs.</a></span><span style="font-family: Arial;"> </span>Kleine Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter zu  <a title="Rekrutierung mit Twitter" href="http://www.blogaboutjob.de/2945/kleine-twitterschule-teil-3-jobs/">Distributoren</a> machen, um über deren Follower neue Nutzergruppen zu erschließen. Aber das setzt immer echten Kommunikationswillen voraus: Die Mitarbeiter brauchen das Gefühl, sich einbringen zu können und bekommen ihre Mithilfe bezahlt. Kein einfaches Unterfangen, aber so leicht wie einer von <a title="30 ways" href="http://www.resumebear.com/blog/index.php/2009/04/10/30-ways-to-loose-a-job-on-twitter/">30 Wegen über Twitter den Job zu verlieren</a>, kann  Rekrutierung auch niemals sein.</p>
<p><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/lied_about_being_sick.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-496" title="lied_about_being_sick" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/lied_about_being_sick-300x98.png" alt="" width="300" height="98" /></a></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
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		<title>Typologie der Interviewpartner</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Storyseller]]></category>

		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>

		<category><![CDATA[Typ Informationsverhinderer]]></category>

		<category><![CDATA[Zauderer]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bleibt, sind Geschichten, haben Neurowissenschaftler herausgefunden. Und schon sind Marketing-Seminare zum Thema &#8220;Storytelling&#8221; en vogue. Aber die beste Story nützt nix, wenn Sie den Kontakt zu denen, die ihre Geschichten verbreiten sollen, nicht pflegen.
Gar nicht so selten in Behörden und Pressestellen großer Betriebe anzutreffen, ist dabei der Typ Informationsverhinderer: Er mauert lieber, als einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bleibt, sind Geschichten, haben Neurowissenschaftler herausgefunden. Und schon sind Marketing-Seminare zum Thema &#8220;<a title="Seminar Storytelling" href="www.albert-cohen.de/?p=350">Storytelling</a>&#8221; en vogue. Aber die beste Story nützt nix, wenn Sie den Kontakt zu denen, die ihre Geschichten verbreiten sollen, nicht pflegen.<span id="more-483"></span></p>
<p>Gar nicht so selten in Behörden und Pressestellen großer Betriebe anzutreffen, ist dabei der Typ Informationsverhinderer: Er mauert lieber, als einer Geschichte zu einer positiven Wendung zu verhelfen. &#8220;Nein, so kann man das nicht sagen, die Daten haben wir nicht, das ist viel zu allgemein&#8221; lauten die typischen Sätze. Eine Vertreterin der Pressestelle der Hamburger Gesundheitsbehörde entgegnete mir gar &#8220;mir graut vor Ihrer Berichterstattung&#8221;, weil ich immer wieder mit neuen Nachfragen weiterbohrte: Sie konnte sich offenbar nicht vorstellen, dass ich eine <a title="Geundheitscoaches" href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/weiterbildung-in-hamburg/article1361183/Gesundheitscoaches-fuer-Hamburger-Behoerden.html">runde Geschichte </a>benötigte, um irgendwann an mein Honorar zu kommen und hielt fest an ihrem eisernem Schild der Informationsabwehr.</p>
<p>Auch in Instituten oder PR-Agenturen anzutreffen, ist der Typ Zauderer: Er beantwortet zwar Fragen, erzählt im Idealfall vielleicht sogar Geschichten, aber will am Ende keinesfalls zitiert werden. Dafür schlagen sie ein Interview an oberster Stelle mit dem Präsidium oder dem Vorstandschef vor, das aber auf jeden Fall noch mit ihnen abgestimmt und am besten in letzter Minute noch einmal geändert werden sollte (&#8221;Der Vorstand hat da noch mal eine Änderung&#8230;&#8221;)</p>
<p>Schließlich der Typ Storyseller: Bevor diese Fragen beantworten, wird erst einmal die Gegenfrage gestellt, was man selbst davon habe. Gefällt der Gedanke, seinen Namen in der Zeitung lesen zu dürfen, wird allerdings noch diktiert, unter welcher Funktionsbeschreibung: &#8220;Ich bin Fachanwalt für Arbeitsrecht und Vorstandsmitglied des Deutschen Anwaltvereins (DAV)&#8221; diktiert mir etwa ein Interviewpartner - was die Schlussredaktion viel zu lang findet und zusammenstreicht.  Oder der Buchautor, der auch gleich die kompletten Bestellangaben mit veröffentlicht haben möchte. Nein, keine Frage, das ist nur allzu durchschaubar und verständlich. Aber bitte, es muss auch zu der <a title="Betriebliche Übung" href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article1358447/Wann-wird-die-Betriebspraxis-zur-Regel.html">Geschichte</a> passen.</p>
<p>Erzählen Sie also Geschichten, gerne kurzweilig, knackig und kompakt. Und geben Sie sie dann aus der Hand - sonst kann der Weitertransport ja nicht funktionieren.</p>
<p>Message</p>
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		<title>Buch.de sagt danke-Gutschein und anderer Spam zum Jahreswechsel</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 15:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Hilfeschrei]]></category>

		<category><![CDATA[Treuebonus]]></category>

		<category><![CDATA[Vertraulichkeit und Verlässlichkeit im elektronischen D]]></category>

		<category><![CDATA[Vorzeigeobjekt Online-Brief]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum haben wir blinkende Tannenbäume, tanzende Schneeflocken und bepackte Weihnachtsmänner  hinter uns gelassen, da starten wir schon wieder mit besten Grüßen ins neue Jahr. Richtig ist hier übrigens die Kleinschreibung, auch wenn die Großschreibung durchaus schick und auf vorgedruckten Karten anzutreffen ist. Aber das unterscheidet eben das Neue Testament vom neuen Jahr, den Eigennamen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum haben wir blinkende Tannenbäume, tanzende Schneeflocken und bepackte Weihnachtsmänner  hinter uns gelassen, da starten wir schon wieder mit besten Grüßen ins neue Jahr. Richtig ist hier übrigens die Kleinschreibung, auch wenn die Großschreibung durchaus schick und auf vorgedruckten Karten anzutreffen ist. Aber das unterscheidet eben das Neue Testament vom neuen Jahr, den Eigennamen von der simplen Summe zweier Einzelteile aus Adjektiv plus Substantiv. <span id="more-470"></span>Und wie lange darf man nun ein frohes neues Jahr wünschen? Das passt auf jeden Fall noch in die ersten beiden Januarwochen, in Ausnahmefällen auch noch Ende Januar, etwa bei vertrauten Geschäftspartner, so die <a title="Etiketteberater" href="http://http://www.stil.de/knigge-tipps/index.php3?id=476&amp;archiv=1&amp;rubrik=1">Etiketteberater</a>.  Aber egal, wie lange Sie grüßen und ob zum Jahresanfang, Geburtstag oder Osterfest. Grüßen Sie bitte persönlich und in &#8220;echt&#8221;. Mailings, die etwa eine Stippvisite auf einem Campingplatz vor drei Jahren mit einem Treuebonus für 2010 belohnen, wirken unpassend oder bestenfalls als Hilfeschrei. Ebenso, wenn sich die niederländische Fluggesellschaft KLM  bei allen Newsletterkunden für die Treue im vergangenen Jahr bedankt und hofft &#8220;Sie auch im neuen Jahr wieder an Bord einer unserer Maschinen  begrüßen zu dürfen&#8221; - und dabei ganz egal ist, ob Sie schon jemals mit KLM geflogen sind oder nicht. Da dürfen wir gespannt sein, ob die Deutsche Post mit ihrem Vorzeigeobjekt <a title="Online-Brief" href="http://www.pc-newsticker.de/go/deutsche_post_kuendigt_online_brief_fuer_2010_an/776280/deutsche_post_kuendigt_online_brief_fuer_2010_an.html?url=%2Fnewslinks%2F%3Fid%3D776280">Online-Brief </a>den Sommer oder spätestens die nächste Grußsaison noch einmal in Schwung bringt. Hier soll man zwischen physischen und elektronischen Versand frei wählen, die Teilnehmer seien registriert und erkennbar, die Inhalte unveränderlich und für Dritte nicht lesbar, so Post-Cio Johannes Helbig in der der <a title="welt.de_Helbig" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article5301261/Online-Brief-der-Post-kommt-aber-nicht-umsonst.html">welt.de</a>: &#8220;Verbindlichkeit, Vertraulichkeit und Verlässlichkeit&#8221;, verspricht dabei Helbig. Fragt sich nur, wie viele Teilnehmer sich dafür registrieren und was das kostet. Die User auf welt.de jedenfalls sind skeptisch: Ob im elektronischen Datenverkehr überhaupt etwas sicher sei und dann ausgerechnet bei der Deutschen Post AG, fragt ein User? Ein Flop wie bei den Bezahlzeitungen im Netz, meint ein anderer. Das Problem hieße doch eher Authentizität als Verschlüsselung, ein Dritter. Eben, so denke ich auch: mailen Sie persönlich, grüßen Sie direkt, bleiben Sie authentisch, dann klappt es auch mit dem freien Dialog in 2010!</p>
<div id="attachment_479" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/treuespam.jpg"><img class="size-medium wp-image-479" title="treuespam" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/treuespam-300x58.jpg" alt="Spam getarnt als Treuebonus" width="300" height="58" /></a><p class="wp-caption-text">Spam getarnt als Treuebonus: Noch nie bei buch.de gekauft!</p></div>
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		<title>Abendblatt 3.0: Verkaufen, was längst nicht jeder geschenkt haben will</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 10:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Freibier-Mentalität]]></category>

		<category><![CDATA[guter Journalismus muss sich rechnen]]></category>

		<category><![CDATA[Klickraten abendblatt.de]]></category>

		<category><![CDATA[Kostenlos-Angebote]]></category>

		<category><![CDATA[Spendenaufruf Wikipedia]]></category>

		<category><![CDATA[Starkung der Abonnenten]]></category>

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		<description><![CDATA[7,95 für 30 Tage Online-Redaktion abendblatt.de. Das ist im Grunde genommen ein fairer Preis, nämlich knapp 30 Cent pro Tag, wie Vize-Chefredakteur Matthias Iken ivorrechnet, der zugleich fragt, ob das denn zu viel verlangt sei &#8220;in Zeiten, wo aufgeschäumter Kaffee im Pappbecher drei Euro kostet.&#8221; Das ist ein wenig das Problem bei dem Editorial , [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>7,95 für 30 Tage Online-Redaktion abendblatt.de. Das ist im Grunde genommen ein fairer Preis, nämlich knapp 30 Cent pro Tag, wie Vize-Chefredakteur Matthias Iken ivorrechnet, der zugleich fragt, ob das denn zu viel verlangt sei &#8220;in Zeiten, wo aufgeschäumter Kaffee im Pappbecher drei Euro kostet.&#8221; Das ist ein wenig das Problem bei dem <a title="abendblatt.de im Abo" href="http://http://www.abendblatt.de/ratgeber/article1307619/abendblatt-de-gibt-es-seit-heute-im-Abonnement.html">Editorial </a>, der Ton ist larmoyant, voller Selbstzweifel (&#8221;vielleicht ist es selbstmörderisch&#8230;&#8221;) und zugleich vorwurfsvoll. <span id="more-461"></span>Als könne man es den User verübeln, dass sie sich an Kostenlos-Angebote gewöhnt haben, die der Verlag seit 13 Jahren bereit stellt und die es seit einem Jahr noch vor oder ganz ohne Erscheinen der inzwischen 61jährigen Zeitung gibt! Will sagen, die Redaktion hat mit ihrem Konzept <a title="Strunz 3.0" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/430/454114/text/">Abendblatt 3.0</a> selbst die Dinge auf den Kopf gestellt und muss nun den Zahn der Zeit zurückdrehen, damit sich guter Journalismus wieder rechnet. Wer Nachrichten aus Hamburg und Norddeutschland sucht, soll daher bezahlen. Im Prinzip ein richtiger Schritt, ebenso wie die Stärkung der zum Teil sehr treuen Abonnenten, die nun kostenlos an alle Web-Inhalte kommen. (Meine Tante etwa bezieht seit fast 50 Jahren das Abendblatt, allerdings ist sie auch schon über 80 und niemals online&#8230;) Dennoch sind die <a title="Klickraten Abendblatt" href="http://www.alexa.com/siteinfo/abendblatt.de">Klickraten</a> am Tag der Umsetzung deutlich eingebrochen und sind die Kommentare der User überwiegend negativ: Sie fühlen sich zum einen durch den Tonfall und den Vorwurf der Freibier-Mentalität auf den Schlips getreten (Zitat eines Lesers: &#8220;Das nenn ich mal eine erstklassige Publikumsbeschimpfung Herr Iken!&#8221;), zum anderen wollen sie nicht für journalistische Arbeit, sondern nur für ein erstklassiges Produkt bezahlen. Und da muss eben noch etwas nachgelegt werden. Für die Aussichten auf <a title="weiße Weihnachten" href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1317977/Wird-Weihnachten-weiss-Die-Chancen-stehen-gut.html">weiße Weihnachten</a> übermittelt vom Wetterexperten, Festtagsrezepte, die Briefe an den Weihnachtsmann in Himmelspforten oder die Winterwetterschäden auf der A7 würde ich jedenfalls keinen Cent zahlen. Das gibt es überall zu Hauf und kostenlos. Übrigens sind die User gar nicht so sehr aus auf das von Iken kritisierte  „Mutter-Teresa-Prinzip“:    Alles muss umsonst sein. Vielmehr muss es selbstbestimmt und dialogorientiert sein: Dem <a title="Spendenaufruf" href="http://wikimediafoundation.org/wiki/Global_Support/de?utm_medium=AppealCH&amp;utm_campaign=fundraiser2009&amp;utm_source=2009_Jimmy_Appeal4">Spendenaufruf</a> von Wikipedia-Chef Jimmy Wales folgen allein im deutschsprachigen Raum die User tagsüber im Viertelstundentakt. Sie spenden zwischen 5 und 250 Euro, am Tag kommen schon mal über 7.000 Euro zusammen: für Unabhängigkeit, Demokratie und Freies Wissen. Das müsste doch auch für das Abendblatt vorbildlich sein.</p>
<div id="attachment_464" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/paid03_ha_hamburg_w_271643c.jpg"><img class="size-medium wp-image-464" title="Eurozeichen abendblatt.de" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2009/12/paid03_ha_hamburg_w_271643c-300x200.jpg" alt="Neues Bezahlzeitalter bei abendblatt.de" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Neues Bezahlzeitalter bei abendblatt.de</p></div>
<p><img src="file:///C:/DOKUME~1/Deike/LOKALE~1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
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		<title>Communities sichern die Zukunft von Print</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2009/11/24/communities-sichern-die-zukunft-von-print/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Communities aufbauen]]></category>

		<category><![CDATA[crossmediale Prozesse]]></category>

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		<category><![CDATA[Global Office]]></category>

		<category><![CDATA[Zielgruppenansprache]]></category>

		<category><![CDATA[Zukunft Print]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einmal innerdeutsch mit der Lufthansa fliegt, wird sich um die Zukunft von Print keine Sorgen machen. Eine Tageszeitung, Boulevard oder ein Wirtschaftstitel gefällig? Keine Frage, am besten gleich alles drei auf einmal und das Konkurrenzblatt im Kleinformat noch dazu - kostet ja nix und wer weiß, ob der Platz in der Mitte nicht doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einmal innerdeutsch mit der Lufthansa fliegt, wird sich um die Zukunft von Print keine Sorgen machen. Eine Tageszeitung, Boulevard oder ein Wirtschaftstitel gefällig? Keine Frage, am besten gleich alles drei auf einmal und das Konkurrenzblatt im Kleinformat noch dazu - kostet ja nix und wer weiß, ob der Platz in der Mitte nicht doch noch umfangreich besetzt wird. So papierbeladen machen sich die Fluggäste auf den Weg, noch ein letztes Handytelefonat direkt neben der Schlange am Einstieg - damit es auch wirklich jeder mitbekommt - dann &#8220;schalten Sie bitte ihre elektronischen Geräte&#8221; aus und konzentrieren sich ganz auf das gedruckte Wort. Blätterrauschen an Bord, neben dem Brummen der Motoren und Pappton aus dem Kaffeebecher vielleicht die einzigen Geräusche, eine gute Stunde lang, denn die innerdeutschen Flugzeiten sind nun einmal begrenzt. Dann heißt es abschnallen, zum Handy greifen und einen Berg aus Papier hinter sich lassen. <a title="Eichborn Funky Business" href="http://www.eichborn.de/eb/eichborn/buecher/kategorie/wirtschaft/titel/willkommen_im_funky_business-1/">Willkommen im Funky Business</a>!<span id="more-454"></span></p>
<p>Natürlich sorgen sich die Printtitel dennoch um ihre Zukunft. Gleich zweimal ist das morgen Thema: Auf dem &#8220;<a title="Print Media Future Day" href="http://www.hdm-stuttgart.de/pmfd">Print Media Future Day</a>&#8221; an der Hochschule der Medien in Stuttgart geht es um &#8220;Kompetenzen für crossmediale Prozesse&#8221; und um die &#8221; Chancen einer individualisierten, crossmedialen Zielgruppenansprache&#8221;. Ganz ähnlich die Zielsetzung des Seminars <a title="Community-Management" href="http://www.zeitschriften-akademie.de/html/de/content/Websites/Seminare/2009/November/Community_Management">„Community Management“</a> der Zeitschriften-Akademie in Berlin. Hier sollen die Printjournalisten lernen, wie sie &#8220;crossmedialen Möglichkeiten der Zeitschriftenmarke verbessern, Communities aufbauen und betreuen, die Bindung zwischen Marke und Nutzern stärken - für 620,00 Euro zzgl. MwSt. Und damit sind wir beim eigentlichen Thema: Wenn der Nutzer nicht bereit ist, für guten Content auch gutes Geld zu bezahlen,  wird es keine Zukunft im Print geben. Dann bleibt nur noch das Staunen im Global Office über das &#8220;ultraflache riesige Display mit unendlicher Akkulaufzeit: Wie geil ist das denn?&#8221;<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9Eq3rS-SxbE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/9Eq3rS-SxbE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Ästhetik für deine Tube</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2009/11/02/asthetik-fur-deine-tube/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 20:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Kassaei]]></category>

		<category><![CDATA[professionelle Werbung auf Youtube]]></category>

		<category><![CDATA[Relevanz versus Kreativität]]></category>

		<category><![CDATA[sechs Milliarden Clips im Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Abendblatt stellt Amir Kassaei persönlich vor. Titel: &#8220;Werber und Revoluzzer&#8220;. Ich frage mich, ist gute Werbung nicht immer ein Stück Revolution, weil sie umhaut, überrascht, polarisiert? Letzteres tut auf jeden Fall der DDB-Agenturchef Kassaei, der klare Worte liebt und Deutsche Award Werbung als Zombie-Kreationen abkanzelt: preisgekrönt, aber realitätsfern. Damit löste der Exil-Iraner unter den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Abendblatt stellt Amir Kassaei persönlich vor. Titel: &#8220;<a title="Werber und Revoluzzer" href="http://www.abendblatt.de/hamburg/persoenlich/article1253037/Amir-Kassaei-Werber-und-Revoluzzer.html">Werber und Revoluzzer</a>&#8220;. Ich frage mich, ist gute Werbung nicht immer ein Stück Revolution, weil sie umhaut, überrascht, polarisiert? Letzteres tut auf jeden Fall der DDB-Agenturchef Kassaei, der klare Worte liebt und Deutsche Award Werbung als <a title="Zombie-Kreationen" href="http://www.horizont.net/aktuell/agenturen/pages/protected/ADC-Sprecher-Amir-Kassaei-Deutsche-Award-Werbung-ist-Zombie-Kreation_85040.html">Zombie-Kreationen</a> abkanzelt: preisgekrönt, aber realitätsfern. Damit löste der Exil-Iraner unter den Werbern einen Streit auslöst, wohin die Reise gehen soll: lustige Sprüche und bunte Bilder versus kreative Unternehmensberatung? Relevanz versus Kreativität? Das muss kein Gegensatz sein, aber in Zeiten von twitter, facebook und youtube wird es immer schwieriger, alles unter eine Haube zu bringen. <span id="more-440"></span>Ohne die Onliner wird es allerdings noch schwieriger: Im August schauten die Deutschen sechs Milliarden Clips im Web. Über 40 Prozent nutzen dabei Google und YouTube, meldet das us-amerikanische Marktforschungsinstitut <a title="Comscore" href="http://comscore.com/index.php//Press_Events/Press_Releases/2009/10/36_Million_German_Internet_Users_Viewed_More_Than_6_Billion_Videos_Online_in_August_2009">Comscore</a> in einer Pressemitteilung. Und deshalb bringen Onliner, von denen ich nicht weiß, ob sie sich auch als Werber und/oder Revoluzzer bezeichnen, schöne, bunte Clips auf den Markt, die künstlerisch sein und kommerziell wirken wollen - auf jeden Fall mit der passenden Musik unterlegt. Emotionalität, Echtheit und Professionalität sind gefragt, schreibt Frank Patalong in seinem <a title="Netzwelt-Artikel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,657812,00.html">Netzwelt-Artikel</a>.  Auch wenn manche Anbieter es eher mit einem modernen Märchen probieren:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Q2Lw_sPdy-o&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/Q2Lw_sPdy-o&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie kommt das an? Beglückend und bezaubernd, kommentieren, die User, überwiegend Männer. Ich als Frau finde diesen Spot ein wenig zu lang, zu schön, zu klischeehaft: Oder welche ernstzunehmende Frau würde gleich weinen, wenn sie kein neues gepunktetes Kleid bekommt? Aber ich bin auch nicht Zielgruppe. Nur interessieren würde es mich schon, was wohl Herr Kassaei dazu sagt?</p>
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		<title>Die Macht des Respekts</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2009/10/15/die-macht-des-respekts/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<category><![CDATA[100 Prozent Rage]]></category>

		<category><![CDATA[Kundencenter]]></category>

		<category><![CDATA[technokratische Kundenbetreuung]]></category>

		<category><![CDATA[unbefugt]]></category>

		<category><![CDATA[Weiterschaltung ins Leere]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Pressesprecher der Pilotenvereinigung Cockpit veröffentlicht seine Handynummer im Online Pressebereich, weil Flugkapitäne nun einmal viel unterwegs sind. Aber natürlich ist der Griff zum Handy nicht überall in der Luft möglich (und schon gar nicht erwünscht) und so leistet sich die Pilotenvereinigung einen Pressereferenten. Aber auch der ist mal nicht am Platz - so geschehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pressesprecher der Pilotenvereinigung <a title="Cockpit" href="http://www.vcockpit.de/index.php?id=20">Cockpit</a> veröffentlicht seine Handynummer im Online Pressebereich, weil Flugkapitäne nun einmal viel unterwegs sind. Aber natürlich ist der Griff zum Handy nicht überall in der Luft möglich (und schon gar nicht erwünscht) und so leistet sich die Pilotenvereinigung einen Pressereferenten. Aber auch der ist mal nicht am Platz - so geschehen bei meiner dpa-Recherche zum Top Drei der <a title="amgesehenste Berufe in Deutschland" href="http://www.rp-online.de/public/bildershowinline/aktuelles/beruf/arbeitswelt/48082#">angesehensten Berufe in Deutschland</a> . Daher nimmt eine Frauenstimme den Anruf entgegen: Ich nennen meinen Namen, meinen Auftraggeber und mein Anliegen - eine recht banale Frage nach den Kosten für eine Pilotenausbildung. Sie bellt zurück: &#8220;Ich bin nicht befugt, Ihnen da Auskunft zu geben. Das kann nur unser Herr Krawitz und der ist zu Tisch.&#8221; <span id="more-433"></span>Ich frage mich, was soll eine Anrufweiterschaltung, wenn sie bei &#8220;Unbefugten&#8221; landet. Aber was soll es. Ich frage, wann ich Herrn Krawitz am besten erreichen kann. In einer halben Stunde soll ich es erneut probieren. 50 Minuten später bin ich so weit. Wieder die bellende Frauenstimme: Herr Krawitz ist jetzt im Haus unterwegs, es sei heute ganz schlecht&#8230;</p>
<p>In einer Presseabteilung ist der Journalist der Kunde, aber deswegen noch lange nicht König. Ich hatte schon mehrmals darauf verwiesen, dass <a title="Presseabteilung als Zensoren" href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/2009/06/17/konzernkommunikation-versus-institutsinfo-wer-macht-es-besser/#more-362">Presseabteilungen bisweilen mehr Zensoren</a>, als Informationsträger und Dienstleister sind. Aber hier soll es um das Phänomen der Weiterschaltung ins Leere gehen, der unpersönlichen, technokratischen Kundenbetreuung unter dem Anstrich der Dienstleistung. (Es ist ja immer jemand erreichbar, auch wenn der nichts zu sagen hat). Ich weiß, es klingt nach Feindbild, aber ich möchte noch einmal den Telefonanbieter Alice bemühen. Aber dieses Mal ist es kein eigenes Beispiel, sondern das eines Bekannten. Kein kleiner Kunde, sondern langjährig und mit mehreren Partner und Firmenadresse dabei, aber plötzlich abgeschnitten vom Webmailserver. Das gibt reichlich Ärger und zig Telefonate, immer mit neuen Call-Centermitarbeitern, Kundenberatern, Technikern. Auf reichlich Druck funktioniert der Mailclient wieder, aber die Mobilfunk SIM Karte nicht. Um es abzukürzen, mein Bekannter sieht so richtig rot, wenn es um Alice geht. Da schickt das Telekommunikationsunternehmen eine Mail mit der Frage &#8220;Warum sind Sie nur auf 33 Prozent?&#8221;<!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]><br />
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<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">
<table class="MsoTableGrid" style="border: medium none; border-collapse: collapse;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 29.45pt;">
<td style="border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; width: 455.85pt; height: 29.45pt;" width="608" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9.5pt; font-family: Arial; color: black;">Hier ist wirklich mehr   für Sie drin. Bringen Sie einfach Ihre Kontaktdaten auf den neuesten Stand   und gehen Sie auf volle 100% Verbindung mit Alice. Deshalb lohnt es sich   garantiert für Sie – wir können Sie noch persönlicher betreuen…</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im Klartext: Mein Bekannter soll seine Daten im Kundencenter aktualisieren, so als wäre nichts geschehen, als hätte man nicht tagelang hin und her telefoniert und  als würde das Kundencenter tatsächlich persönlich betreuen können - bei ständigen wechselnden Mitarbeitern. Das ist für jemanden, der sich gerade wochenlang mit dem Anbieter herumgeschlagen hat, schlichtweg respektlos und bringt meinen Bekannten tatsächlich auf 100 Prozent - Rage!</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
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		<item>
		<title>Sofort, schnell, supergünstig und fehlerhaft: der Siegeszug der Mail</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2009/09/28/sofort-schnell-supergunstig-und-fehlerhaft-der-siegeszug-der-mail/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 08:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Dreifach Klick ins Leere]]></category>

		<category><![CDATA[Fehler im System]]></category>

		<category><![CDATA[Fehlerteufel]]></category>

		<category><![CDATA[inhaltsleerer Änderungsauftrag]]></category>

		<category><![CDATA[Siegeszug der E-Mail]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 25 Jahren hat der Siegeszug der E-Mail in Deutschland begonnen - und damit das Zeitalter der Vertipper. Klar, die Vorzüge des schnellen, kostengünstigen Informationsaustausches liegen auf der Hand und niemand will mehr darauf verzichten. Aber ich ertappe mich selbst dabei, wie ich oft schneller tippe, als ich denke und schon ist die Mail an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 25 Jahren hat der <a title="Siegeszug der E-Mail" href="http://www.rp-online.de/public/article/digitale/computer/739596/Erste-deutsche-E-Mail-hatte-einen-Rechtschreibfehler.html">Siegeszug der E-Mail</a> in Deutschland begonnen - und damit das Zeitalter der Vertipper. Klar, die Vorzüge des schnellen, kostengünstigen Informationsaustausches liegen auf der Hand und niemand will mehr darauf verzichten. Aber ich ertappe mich selbst dabei, wie ich oft schneller tippe, als ich denke und schon ist die Mail an den falschen Adressaten, mit einem fehlerhaften Betreff oder unvollständigen Schlusssatz unterwegs. Wie peinlich! <span id="more-418"></span>Ich nehme mir vor, immer noch einmal gegenzulesen und innezuhalten, bevor ich auf  &#8220;Senden&#8221; drücke, aber das gelingt mir nicht immer. Wozu aber unvollständige, fehlerhafte Kundenmailings führen können, hat mir gerade wieder mein Telefonanbieter vorgeführt. Alice schickt mir eine Mail mit dem Betreff &#8220;Ihr Änderungsauftrag&#8221;. Ich öffne die Mail (erster Klick) und erfahre, dass ich Informationen zu meinem Auftrag im Anhang an diese E-Mail finde. Ich öffne das pdf (zwei Klicks) und lese:</p>
<p class="MsoNormal">
<table class="MsoTableGrid" style="border: medium none; border-collapse: collapse; height: 69px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="628">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; width: 460.6pt;" width="614" valign="top"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]><br />
<mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9.5pt; font-family: Arial; color: black;">Sehr geehrte Frau Uhtenwoldt, </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9.5pt; font-family: Arial; color: black;">hiermit bestätigen wir Ihnen folgende Änderung an Ihrem Alice Produkt: <strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9.5pt; font-family: Arial; color: black;"><strong>Unser persönlicher Tipp für Sie</strong>: In unserem Kundencenter auf </span><span style="font-size: 9.5pt; font-family: Arial; color: blue;">www.alicecomfort.de </span><span style="font-size: 9.5pt; font-family: Arial; color: black;">können Sie</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; color: black;"> (…)</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p>Dreifach Klick ins Leere, denke ich, fühle mich leicht auf den Arm genommen und bitte um einen vollständigen Änderungsauftrag. Die Antwort von Alice kommt prompt:</p>
<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--></p>
<p><!--[if gte mso 10]><br />
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<p><!--[endif]--></p>
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<p><!--[if gte mso 10]><br />
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<p class="MsoNormal">
<table class="MsoTableGrid" style="border: medium none; border-collapse: collapse;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; width: 460.6pt;" width="614" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; color: black;">Aktuell kommt es leider bei der Erstellung von   Bestätigungsschreiben zu Optionsänderungen zu technischen Störungen, daher   ist es uns leider nicht möglich dass korrekte Schreiben zu versenden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; color: navy;"> </span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal">Verstehe ich nicht, wenn man mir eine Mail schicken kann, kann man mir doch auch den Inhalt der Vertragsänderung schicken, denke ich. Und wenn es mit dem pdf per Mail nicht klappt, gibt es doch immer noch den Postweg. Tatsächlich erhalte ich auch einen Tag später einen Brief von Alice. Eine Seite, eine Bestätigung ohne Inhalt, ein persönlicher Tipp für mich - es ist genau das fehlerhafte Schreiben, das ich zwei Tage zuvor schon per Mail erhalten hatte. Von wegen Fehlerteufel eingeschlichen, hier liegt der Fehler längst im System - der unpersönlichen, automatisierten Einwegkommunikation mit dem Kunden.</p>
<p class="MsoNormal">
<p><!--[endif]--></p>
<table class="MsoTableGrid" style="border: medium none; border-collapse: collapse;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; width: 460.6pt;" width="614" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; color: navy;"> </span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Monolook statt Dialog</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2009/09/14/monolook-statt-dialog/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildungsbeilage]]></category>

		<category><![CDATA[Interviewfragen versus Gesprächsbereitschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>

		<category><![CDATA[unzensiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Lehrer werden, das wollen mittlerweils zu wenig junge Menschen und das ist auch ein Imageproblem. &#8220;Mein Beruf hat längst seinen guten Ruf verloren&#8221;, sagt mir die Klassenlehrerin meines Sohnes.  Dagegen will das Abendblatt in seiner Ausbildungsbeilage gegensteuern. Der Auftrag geht an mich, vermutlich weil ich aus Erfahrung weiß: Das ist ein toller Beruf und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lehrer werden, das wollen mittlerweils zu wenig junge Menschen und das ist auch ein Imageproblem. &#8220;Mein Beruf hat längst seinen guten Ruf verloren&#8221;, sagt mir die Klassenlehrerin meines Sohnes.  Dagegen will das Abendblatt in seiner Ausbildungsbeilage gegensteuern. Der Auftrag geht an mich, vermutlich weil ich aus Erfahrung weiß: Das ist ein toller Beruf und eine super Ausbildung, weil sie mit Menschen zu tun hat. Vorausgesetzt, man mag Kinder und Jugendliche und interessiert sich für ihre Überlegungen, Sichtweisen und Probleme.<span id="more-411"></span></p>
<p>Mein erster Anruf gilt dem Landesinstitut für Lehrerbildung. Hier zeigt man sich erfreut über das Thema, vermittelt bereitwillig Referendare, wird aber bei Sachfragen zurückhaltend. Über die erste Phase des Referendariats sei allein das Zentrum für Lehrerbildung zuständig und für Zahlen und die Einstellung die Behörde. Ich rufe <span>in der Pressestelle der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) an, die Sprecherin ist in Urlaub, die Referentin erreiche ich im dritten Anlauf. Sie will wissen, wofür ich denn einen Ansprechpartner benötige: &#8220;Es steht doch alles im Internet.&#8221; Super Idee - nur leider so gar nicht Tageszeitungstauglich. (Was herauskommt, wenn Journalisten allein einer Website, einem Video und ein paar Twitterer vertrauen, hat die dpa gerade erst zu spüren bekommen. Sie ist einer <a title="Fake Short Cut" href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Bluewater-Kalifornien-Berlin-Boys-Terrorfake;art15532,2896603">PR-Aktion für den Film &#8220;Short Cut to Hollywood&#8221; </a>auf den Leim gegangen und hat den Fake von einem Bombenanschlag in einem kalifornischen Kaff als Nachricht verbreitet.)</span></p>
<p>Also dranbleiben, weiter recherchieren, auch wenn meine Geschichte komplett harmlos ist. I<span>ch rufe im Zentrum für Lehrerbildung an, gleich ganz oben beim Chef. Prof. Lehberger ist auch direkt dran, hat aber gerade keine Zeit, bittet um eine Mail mit meinen Fragen. Ich schicke sieben kleine bis große Fragen. Der Professor antwortet per Mail. </span><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]><br />
<mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} table.MsoTableGrid 	{mso-style-name:Tabellengitternetz; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	border:solid windowtext 1.0pt; 	mso-border-alt:solid windowtext .5pt; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-border-insideh:.5pt solid windowtext; 	mso-border-insidev:.5pt solid windowtext; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --></p>
<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">
<table class="MsoTableGrid" style="border: medium none; border-collapse: collapse;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1pt solid windowtext; padding: 0cm 5.4pt; width: 460.6pt;" width="614" valign="top">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; color: navy;">das sind zum Teil sehr komplizierte Sachverhalte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; color: navy;">Ich schlage vor, Sie machen mit mir ein Interview. Sie   stellen<span> </span>Fragen, ich antworte bündig.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; color: navy;">Viele Grüße Ihr RL</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p>Prima, denke ich und greife zum Telefon, um den Worten Taten folgen zu lassen. Aber nun ist Reiner Lehberger irritiert: Das seien doch noch keine Interviewfragen. Wie bitte, ich hatte etwa gefragt: Wie können Anwärter feststellen, ob das der richtige Beruf für sie ist? Wer oder was (Fächer, Qualifikationen) ist besonders gefragt? Was bedeutet die Umstellung auf Bachelor/Masterstudiengänge für die Interessenten auf den Lehrerberuf? Und das sollen keine Fragen sein? Des Rätsels Lösung: Prof. Lehberger möchte ein schriftliches Interview, kurze präsize Fragen, fein formulierte Antworten und dann alles möglichst eins zu eins so in der Zeitung veröffentlicht. &#8220;Ich habe <a title="Lehberger in der Welt" href="http://www2.erzwiss.uni-hamburg.de/personal/lehberger/Bildungsforscher-sehen-Schulreform-skeptisch.pdf">keine guten Erfahrungen</a> gemacht. Entweder wir machen ein schriftliches Interview oder Sie müssen selbst recherchieren.&#8221; Mache ich, es gibt dann zum Glück doch noch Ansprechpartner, die etwas zu sagen haben. Direkt, echt und unzensiert, so wie es Schulabgänger vielleicht noch am ehesten lesen möchten.</p>
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		<title>PR-Worthülsen auf dem Index</title>
		<link>http://www.uhtenwoldt-blog.de/2009/08/13/pr-worthulsen-auf-dem-index/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 08:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deike</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Abgrasen und weiterziehen]]></category>

		<category><![CDATA[Dialog mit den Öffentlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[DIPR-Seminar]]></category>

		<category><![CDATA[Konsumwerbung]]></category>

		<category><![CDATA[PR-ABC aus dem letzten Jahrtausend]]></category>

		<category><![CDATA[Publicity-Cowboys]]></category>

		<category><![CDATA[Reality of PR]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Dein Beruf, fragt das Patenkind die Tante, die in einer PR-Agentur arbeitet. &#8220;Ich verkaufe heiße Luft in Dosen. Wer sie öffnet, kriegt ganz schnell rote Ohren - von den vielen packenden Geschichten, die aus den Dosen kommen&#8221;. So kann man es natürlich auch erklären. Eine populäre Sichtweise ist das allerdings nicht, die ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist Dein Beruf, fragt das Patenkind die Tante, die in einer PR-Agentur arbeitet. &#8220;Ich verkaufe heiße Luft in Dosen. Wer sie öffnet, kriegt ganz schnell rote Ohren - von den vielen packenden Geschichten, die aus den Dosen kommen&#8221;. So kann man es natürlich auch erklären. Eine populäre Sichtweise ist das allerdings nicht, die ist nämlich häufig weit negativer: &#8220;The Reality of PR: Smile, Dial, Name Drop, Pray&#8221;, behauptet etwa Blogger <a title="Michael Arrington" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Arrington">Michael Arrington</a> in <a title="TechCrunch" href="http://www.techcrunch.com/2009/07/04/the-reality-of-pr-smile-dial-name-drop-pray/">TechCrunch</a>, ein Blog, das sich hauptsächlich mit technologischen Neugründungen im Web 2.0 Sektor befasst. In diesem &#8220;innovativen, progressiven, ja revolutionären&#8221; Sektor sei es immer noch so: Die Mitteilungen strotzen nur so vor Eigenlob und Werbung, auch wenn sie sich jetzt an Hunderte von selbsternannten Schreibern, Blogger und Twitterer, richten anstatt die wichtigsten sechs Fachjournalisten oder Top Reporter zu überzeugen, wie ein Artikel in der <a title="New York Times" href="http://www.nytimes.com/2009/07/05/business/05pr.html?_r=3&amp;pagewanted=1&amp;partner=rss&amp;emc=rss">New York Times</a> analysierte. <span id="more-393"></span> Ja, hat denn die PR Branche ihre eigentliche Bestimmung vergessen? Gerade ein Jahrzehnt ist es her, dass ich auf einem <a title="DIPR" href="http://www.dipr.de/diprcms/index.php">DIPR</a>-Seminar lernte, Public Relations gehören keineswegs in die Zuständigkeit der Konsumwerbung und ziele daher nicht auf die einseitige Übermittlung zweckbestimmter Informationsinhalte, sondern strebe den Interessenausgleich zwischen dem Unternehmen, seinen Mitarbeitern und dem Umfeld an, indem die Unternehmensaufgaben verständlich und glaubwürdig im Dialog mit den Öffentlichkeiten interpretiert und modifiziert werden. Uff - so viel zum PR-ABC aus dem letzten Jahrtausend. Dann kam die Dot.com-Welle, ihr Abgang und nun Social Media. Sie bietet reichlich Prärie für die Publicity-Cowboys und ihre kurzsichtige Handlungsdevise &#8220;Abgrasen und weiterziehen.&#8221;  Und zwar mit immer denselben Vokabeln, die TechCruncher <a title="Robin Wauters" href="http://www.techcrunch.com/2009/08/01/10-words-i-would-love-to-see-banned-from-press-releases/">Robin Wauters</a> nie wieder in einer Pressemitteilung zu lesen wünscht: Darunter die Werbeadjektive führend, bester, innovativ und revolutionär sowie die überstrapazierten Worthülsen &#8220;Next Generation&#8221;, &#8220;strategische Partnerschaft&#8221; oder &#8220;Synergien&#8221;. Im Grunde jede Art von Schwabbel-Informationen, kunstvoll gebaute Schachtelsätze und die Anhäufung origineller Wortgebilde. Davor warnten schon meine DIPR-Unterlagen aus dem letzten Jahrtausend.</p>
<div id="attachment_396" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/pr.jpg"><img class="size-medium wp-image-396" title="pr" src="http://www.uhtenwoldt-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/pr-300x197.jpg" alt="Zehn Wörter, die Sie bitte aus Ihre Presseinformation verbannen" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Zehn Wörter, die Sie bitte aus Ihre Presseinformation verbannen</p></div>
<p>PS. Danke <a title="Reik Winkelmann" href="http://www.reikwinkelmann.de/">Reik</a>, für den tollen TechCrunch Link, der diesen Eintrag ausgelöst hat!</p>
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